5.07.2016

Atommüll-Endlager-Kommission floppt
Weiter läuft alles auf Gorleben hinaus

Ziel ist das Endlager Gorleben - Collage: Samy - Creative-Commons-Lizenz Nicht-Kommerziell 3.0
Berlin (LiZ). Zweieinhalb Jahre lang hat die Atommüll-Endlager-Kommission den Eindruck zu wecken versucht, es werde über wissenschaftlich basierte Kriterien für die nationale Endlager-Suche beraten und die Öffentlichkeit werde hierbei "beteiligt". Nach der offiziellen Vorlage des Kommissions-Berichts liegt nun offen, daß keines dieser beiden angeblichen Ziele auch nur annähernd erreicht wurde.

Der frühere Bundes-Atom-Minister Peter Altmaier hatte 2014 seine prophetische Gabe unter Beweis gestellt, als er - vermutlich versehentlich - sagte, die Inszenierung der Atommüll-Endlager-Kommission bedeute lediglich "eine Ehrenrund für Gorleben". Konkret heißt dies, daß die Funktion der Atommüll-Endlager-Kommission darin bestand, für eine gewisse Zeit zu suggerieren, die Entscheidung für Gorleben als "nationales Endlager" sei noch nicht getroffen.

Offiziell heißt es nun dennoch, es würden noch mindestens 15 Jahre vergehen, bis "feststehe", wo ein "Endlager" für den in deutschen Atomkraftwerken anfallenden - noch sind 8 Atom-Reaktoren in Betrieb - hochradioaktiven Müll "gebaut" werde. Doch tatsächlich ist es gar nicht das Ziel, jemals real ein Endlager zu bauen oder Atommüll irgendwann so wenig unsicher wie möglich zu lagern. Nach wie vor geht es den "Spitzen" der Parteien-Politik im Dienste der Atom-Konzerne ausschließlich darum, möglichst bald verkünden zu können, die "Endlager-Frage" sei gelöst.

Denn für die Mehrheit der deutschen Bevölkerung, die sich für einen Atom-Ausstieg ausspricht, ist es eines der Haupt-Argumente, die gegen die weitere Nutzung der Atomenergie sprechen, daß es bislang weltweit kein einziges Endlager gibt. Auf der anderen Seite trachtet die Atom-Industrie danach, Betriebszeiten von insgesamt 60 Jahren für ihre alten Meiler durchzusetzen. Dies wurde schon vor 15 Jahren offen bekundet. Und nach wie vor träumen die AnhängerInnen der internationalen Atom-Kirche von einer "Renaissance der Kernenergie". Um diese durchzusetzen, werden weiterhin Milliarden Euro in die beiden EPR-Projekte in Flamanville und Olkiluoto versenkt und die britische Regierung versprach Subventionen von insgesamt 43 Milliarden Euro für den Bau zweier Atom-Reaktoren vom Typ EPR am Standort Hinkley Point zu zahlen.

In den vergangenen zweieinhalb Jahren hat nun die Atommüll-Endlager-Kommission in 34 Sitzungen und mit Hilfe zahlreicher Arbeitsgruppen einen mehr als sechshundert Seiten starken Bericht verfaßt. Wie zu erwarten ging es nicht um die vielbeschworene "weiße Landkarte" von Deutschland. Mit diesem allegorischen Topos sollte suggeriert werden, das in der Vergangenheit als Standort für ein deutsches "Endlager" ausgerufene Gorleben werde nunmehr mit jedem beliebigen anderen Ort in Deutschland gleichbehandelt. Tatsache ist jedoch, daß die nun von der Atommüll-Endlager-Kommission genannten windelweichen Kriterien entgegen wissenschaftlichen Erkenntnissen eben gerade nicht ein intaktes Deckgebirge mit einschließen. Und somit soll Gorleben, obwohl der dortige Salzstock nicht über ein intaktes Deckgebirge verfügt, weiter als möglicher Standort für die Inszenierung eines "Rennens" um die Eignung als nationales "Endlager" im Spiel bleiben.

Daß diese Atommüll-Endlager-Kommission von Anfang an allein dem Zweck dienen sollte, den Standort Gorleben zu legitimieren, war spätestens im Mai 2014 deutlich erkennbar, nachdem die Namen der 33 Kommissions-Mitglieder bekannt wurden (Siehe unseren Artikel v. 19.05.14). Es war klar, daß "Kernenergie"-BefürworterInnen in dieser Kommission die Mehrheit hatten. Selbst auf die 8 Plätze, die formell für "Vertreter der Wissenschaft" vorgesehen sein sollten, wurden von der Berliner Parteien-Politik einschlägig bekannte Manager wie etwa Bruno Thomauske oder Juristen gesetzt.

Bereits am 10. April 2014 hatte die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, die seit Jahrzehnten eine besondere Rolle beim Widerstand gegen das Endlager-Projekt Gorleben spielt, erklärt, sie werde den angebotenen Sitz in der Atommüll-Endlager-Kommission nicht annehmen und sich nicht für ein Spiel vereinnahmen lassen, "bei dem am Ende wieder Gorleben herauskommt." Zum vorliegenden Bericht erklärte die Bürgerinitiative nun dreierlei: Erstens enthalte der 616 Seite starke Bericht außer Fleißarbeit nichts wirklich Neues. Er zeuge stattdessen davon, daß "aus den Fehlern der Vergangenheit – trotz gegenteiliger Beteuerungen – nichts gelernt wurde". Zweitens bemängelt die Bürgerinitiative, daß "die Sicherheitskriterien wieder einmal so hingebogen wurden, daß Gorleben im Spiel bleibt". Und Drittens bleibe "die Öffentlichkeit bei der Endlagersuche weiter außen vor".

Die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg erinnert darüber hinaus an den Einbruchsee über dem Salzstock Gorleben und an vorhersehbare Eiszeiten in den zukünftigen hunderttausenden von Jahren, denen ein "Endlager" standhalten können müßte. Sie kritisiert zudem: "Die Kommission machte sich – auch aufgrund Zeitdrucks – nicht einmal die Mühe, über ihr Steckenpferd der 'tiefengeologischen Lagerstätten' in Form von Bergwerken hinaus, Alternativen ernsthaft zu prüfen, die dem Stand von Wissenschaft und Technik entsprächen, sonst hätte es Prüfaufträge für die Lagerung des hochradioaktiven Mülls auch in tiefen Bohrlöchern oder für andere Varianten gegeben. Stattdessen legte die Bundesregierung das Nationale Entsorgungsprogramm (Napro) vor, novellierte das Atomgesetz entsprechend und änderte einfach den Prüfauftrag der Kommission: Gesucht wird nun ein Mischlager für alle Arten von Atommüll, was völlig neue Sicherheits-Betrachtungen nach sich zöge, während die Kommission selbst im Titel trägt, worum es ihr ging: Kommission Endlagerung hoch radioaktiver Abfälle." BI-Sprecher Wolfgang Ehmke konstatiert: "Aus den Fehlern in Gorleben wurde nichts gelernt, man will das auch gar nicht. Dieser Bericht ist nicht unser Bericht, der Kampf geht weiter!" Offenkundig ist nun: Weiter läuft alles auf Gorleben hinaus.

Daher sind es auch offensichtliche Ablenkungs-Manöver, wenn die Landesregierungen von Bayern und Sachsen den angeblichen Konsens der Atommüll-Endlager-Kommission heute in Frage stellten. Wieder einmal wurde lautstark verkündet, weder in Sachsen noch in Bayern gebe es entsprechende geologische Formationen, die dafür geeignet seien, ein "Endlager" für hochradioaktiven Müll aufzunehmen.

Hier eine ausführliche Stellungnahme von über zwanzig Persönlichkeiten aus dem Wendland, die am Bericht der Atommüll-Endlager-Kommission Kritik übt:
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LINKSZEITUNG

 

Anmerkungen

Siehe auch unseren Artikel:

      Eine Hand wäscht die andere:
      Gefälligkeits-Gutachten pro "Endlager Gorleben" (29.06.16)

      Rostendes Atommüll-Faß nun auch im
      "Zwischen"-Lager Gorleben entdeckt (1.04.16)

      Gorleben nicht mehr "unverritzt"
      BI: "Bohrungen vollständig verfüllen!" (15.02.16)

      Seehofer gibt nach:
      CASTOR ins bayerische "Zwischenlager" (8.12.15)

      Finnisches "Endlager"-Projekt Onkalo
      von Regierung genehmigt (13.11.15)

      Explosionen in Atommüll-Deponie
      im US-Staat Nevada (26.10.15)

      Wendland steht zusammen
      Kotting-Uhl erlebt Fiasko als "Botschafterin" (1.10.15)

      Atommüll-Konferenz contra
      "simulierte Bürgerbeteiligung" (21.06.15)

      Auch RWE will sich aufspalten
      Steuergelder fürs Atommüll-Desaster (7.05.15)

      Menschenkette im lothringischen Bure
      Protest gegen Atommüll-Endlager-Projekt (8.06.15)

      Bundeskabinett setzt weiter auf Gorleben
      BI hofft auf Justiz (26.03.15)

      Atommüll-Desaster
      Gericht erklärt Lager in Brunsbüttel
      für illegal (16.01.15)

      Doppelt so viel Atommüll wie veranschlagt
      Deutschland sitzt auf einer Zeitbombe (19.11.14)

      Zahl der beschädigten Atommüll-Fässer
      steigt sprunghaft (18.11.14)

      Protest-Aktion gegen Uran-Transporte
      durch Hamburger Hafen (10.11.14)

      Einsprüche gegen niederländisches Atommüll-Lager
      noch bis 5. November möglich (1.11.14)

      Kein Feigenblatt
      für Atommüll-Endlager-Kommission

      Verbände lehnen Anhörung ab (29.10.14)

      "Zwischenlager" Brunsbüttel
      ... 38, 55, 102 (10.10.14)

      "Zwischenlager" Brunsbüttel
      Nach 38 jetzt 55 rostige Atommüll-Fässer (25.09.14)

      Verrostete Atommüll-Fässer im AKW Brunsbüttel
      10, 18, 28, 38 - und wie geht's weiter? (12.09.14)

      Witz der Woche
      Michael Sailers peinliches Nichtwissen (2.09.14)

      AKW Brunsbüttel: Weitere rostige Fässer
      ...und kein Ende (20.08.14)

      Atommüll-Endlager-Kommission steht
      Schlag gegen die Anti-AKW-Bewegung (19.05.14)

      Ölpest im Münsterland
      Salz als "Endlager"-Medium ungeeignet (25.04.14)

      BUND fällt um
      Teilnahme an Atommüll-Endlager-Kommission (13.04.14)

      Fragen zum WIPP-Unfall:
      Ursachen, Betroffene, Folgen... (30.03.14)

      Asse II darf absaufen
      Hendricks outet sich als Atom-Ministerin
      in der Nachfolge von Franz Josef Strauß (4.03.14)

      WIPP-Unfall doch gravierender:
      13 Arbeiter radioaktiv kontaminiert (27.02.14)

      Die rostigen Atommüll-Fässer von Brunsbüttel
      - eine Bastelaufgabe (20.02.14)

      USA: Strahlen-Alarm
      in unterirdischer Atommüll-Deponie (16.02.14)

      CASTOR-Transport nicht nach Gorleben?
      Zielbestimmung für Atommüll bis Ostern (15.02.14)

      AKW Brunsbüttel:
      Noch mehr rostige Atommüll-Fässer im Keller (12.02.14)

      "Das geht gar nicht"?
      Eine Antwort auf Kotting-Uhls "Einladung" (4.02.14)

      Radioakives Material aus Fukushima
      in Ukraine (3.01.14)

      Blockade gegen Uran-Transport
      Landgericht: "Eichhörnchen" darf weiter klettern (4.11.13)

      Festival gegen "Endlager"-Projekt
      im französischen Bure (1.09.13)

      Greenpeace, BUND und Robin Wood nehmen
      an Endlager-Kommission nicht teil (19.08.13)

      China stoppt Bau einer
      Urananreicherungsanlage in Guangdong (14.07.13)

      Atom-Müll bleibt ungesichert in Jülich
      "Rot-Grün" mitverantwortlich (1.07.13)

      Verlängert "Rot-Grün" die illegale Lagerung
      von Atom-Müll in Jülich? (25.06.13)

      Gericht verwirft Genehmigung
      für Zwischenlager am AKW Brunsbüttel
      Endlager-Such-Gesetz obsolet
      Stop aller 9 Atom-Reaktoren in Deutschland? (19.06.13)

      "Schwarz-Rot-Gelb-Grün" einigt sich
      auf Endlager-Such-Gesetz
      Ziel bleibt Gorleben (14.06.13)

      Französische Regierung treibt Endlager-Projekt
      in Bure voran (7.06.13)

      "Nein Danke" zu Altmaiers Einladung
      Anti-AKW-Gruppen lehnen
      Perversion der Bürgerbeteiligung ab (29.05.13)

      Atom-Müll aus KFZ Jülich
      - ab 1. Juli illegal im Zwischenlager (23.05.13)

      Hamburg: Katastrophe nur
      knapp abgewendet (16.05.13)

      Atommüll im Ärmelkanal
      und in den Weltmeeren (11.04.13)

      Niedersachsen: "Rot-Grün" bricht
      Wahlversprechen zu Gorleben (25.03.13)

      Juristischer Kampf
      um CASTOR-Prostest 2010
      Erfolg für Atomkraft-GegnerInnen vor Gericht (19.02.13)

      "Rot-Grün" in Niedersachsen
      Ist das "Nein" zu Gorleben glaubwürdig? (8.02.13)

      Atom-Müll aus KFZ Jülich
      soll in die USA (2.02.13)

      Atommüll-Zug in Südfrankreich entgleist
      Bestimmungsort ist möglicherweise Deutschland (22.01.13)

      Niedersachsen bleibt schwarz
      Kein Lichtblick für Gorleben (20.01.13)

      "Schwarz-Gelb" schafft Grundlage für Atommüll-Export
      AtomkraftgegnerInnen kritisieren Dammbruch (4.01.13)

      Bundes-Atom-Minister Altmaier sagt:
      "Ich stoppe Gorleben!" (30.11.12)

      Forschungs-Reaktor Jülich
      Wohin mit dem Atom-Müll? (14.11.12)

      Bau-Stop in Gorleben
      Bürgerinitiative feiert Sensation (13.11.12)

      Greenpeace: Gorleben als Endlager
      genügt nicht einmal behördlichen Sicherheitsstandards (26.09.12)

      Greenpeace protestiert auf der Weser
      gegen Plutonium-Transport (24.09.12)

      Im Salz unter Gorleben
      wird illegal weitergebaut (20.08.12)

      BI Lüchow Dannenberg warnt
      vor neuem Endlagersuchgesetz (29.07.12)

      Transparente Schweizer Endlager-Suche?
      Illusion um Benken geplatzt (2.07.12)

      Gorleben: Atomarer Irrweg wird fortgesetzt
      Weitere CASTOR-Transporte angekündigt (7.06.12)

      "Versuchs-Endlager" Asse II
      Rückholung des Atommülls weiter verzögert
      BfS bereitet stattdessen Flutung vor (31.05.12)

      War Röttgen ein deutscher Umweltminister?
      Die Rolle politischer Illusionisten (16.05.12)

      Rostige Atommüll-Fässer
      im AKW Brunsbüttel (7.03.12)

      BUND fordert Transparenz bei Endlagersuche
      Transparenz bei einer Farce? (22.02.12)

      Zu wenig CASTOR-Behälter?
      Dumme Ausreden gegen Energie-Wende (14.02.12)

      Endlagersuche in der Schweiz
      20 "Standortareale" - ein Ziel: Benken (19.01.12)

      Röttgen verplappert sich:
      Illegaler Bau im Gorlebener Salzstock (2.01.12)

      Geologe warnt
      vor geplantem "Endlager" Gorleben (13.12.11)

      Bergung des Atom-Mülls aus Asse II
      weiter verzögert
      Bundes-"Umwelt"-Ministeriumn betreibt Obstruktion
      (8.12.11)

      CASTOR am Sonntag
      Blockaden dehnen die Transport-Dauer
      auf über 107 Stunden (27.11.11)

      CASTOR am Samstag
      23.000 bei Demo in Dannenberg
      Über 3000 bei Schienenblockade in Harlingen (26.11.11)

      CASTOR am Freitag
      Südblockade
      und Polizeiübergriffe im Wendland (25.11.11)

      CASTOR am Donnerstag
      Der Zug steht - Kretschmann redet (24.11.11)

      CASTOR in Frankreich gestartet
      Abfahrt durch Blockaden erheblich verzögert (23.11.11)

      Schulen geschlossen und Straßen gesperrt
      Französische Behörden
      und der CASTOR-Protest (22.11.11)

      Strahlen-Skandal Gorleben
      Wissenschaftlicher Dienst des Bundestages
      widerspricht Landesregierung (20.11.11)

      Genehmigung für CASTOR-Transport
      trotz Strahlen-Skandal (31.10.11)

      Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen
      fordern Absage
      des CASTOR-Transports nach Gorleben (17.10.11)

      Strahlen-Skandal in Gorleben
      Grenzwert am Zaun bereits seit 2003 überschritten
      (30.09.11)

      Radioaktiver Müll in Gorleben
      hohe Strahlenbelastung am Zaun (25.08.11)

      CASTOR 2011
      Auftakt-Kundgebung in Dannenberg (29.07.11)

      Atommüll-Endlager in Deutschland?
      EU macht Druck (20.07.11)

      Atommüll-Endlager in der Schweiz?
      Unmögliches soll realistisch erscheinen (12.07.11)

      13. CASTOR nach Gorleben
      angekündigt (3.06.11)

      Gorlebener Salzstock vielfach angebohrt
      Der Berg schlägt zurück (15.04.11)

      Stark erhöhte Radioaktivität
      im "Versuchs-Endlager" Asse II (14.04.11)

      Drei Monate Denkpause
      auch für Gorleben? (30.03.11)

      Protest gegen CASTOR-Transport
      Karlsruhe - Lubmin (10.02.11)

      CASTOR-Transport Mitte Februar
      "Atomsuppe" soll nach Lubmin (6.01.11)

      Atommüll-Frachter in Seenot
      nach Rußland-Fahrt (20.12.10)

      "Versuchs-Endlager" Asse II
      Wasserzutritt verdoppelt (15.12.10)

      Greifswald-CASTOR rollt
      (14.12.10)

      Erhöhte Krebs-Rate
      um das "Versuchs-Endlager" Asse II (25.11.10)

      Parteitag der Pseudo-Grünen
      Gorleben als Verhandlungsmasse (21.11.10)

      Neue wissenschaftliche Studie:
      AKW und tote weibliche Embryos (19.11.10)

      Termin-Änderung: CASTOR nach Lubmin
      auf Mitte Dezember vorgezogen (17.11.10)

      Strahlende Weihnachten:
      CASTOR soll nach Lubmin rollen (12.11.10)

      50.000 in Dannenberg
      Auftakt zum CASTOR-Protest im Wendland (7.11.10)

      Aufruf von KünstlerInnen
      zum CASTOR-Protest ab 6. November
      Günter Grass, Petra Oelker, Bela B. und Charlotte Roche:
      "Kommt ins Wendland!" (29.10.10)

      Gorleben-CASTOR vermutlich ab 5. November
      Auftakt-Demo terminiert (16.09.10)

      Akten über Explosion im Jahr 1969
      Erdgas unter Gorleben (13.09.10)

      Weiterer Erfolg des Gorleben-Widerstands:
      Verwaltungsgericht Lüneburg stoppt Datensammlung
      (4.09.10)

      CASTOR-GegnerInnen siegen
      vor Bundesverfassungsgericht (26.08.10)

      CASTOR im November
      Erste Vorbereitungen (20.07.10)

      Unsinniger CASTOR-Transport
      von Hamburg nach Südfrankreich (15.06.10)

      CASTOR nach Gorleben genehmigt
      Widerstand angekündigt (3.05.10)

      Der Endlager-Schwindel
      Greenpeace veröffentlicht Akten zu Gorleben (13.04.10)

      Protest gegen Atommüll-Transport nach Rußland
      Greenpeace-Aktion in der Nordsee (10.04.10)

      In Asse II wird probegebohrt
      Weitere Zeitverzögerung vor der Rückholung (27.03.10)

      Atomenergie ist sicher?
      Autobahnpolizei stoppt Horror-Transport (11.03.10)

      Atommüll-Transporte
      Glaskokillen nicht stabil (5.02.10)

      Unfall in der UAA Gronau
      Arbeiter radioaktiv verstrahlt (23.01.10)

      Einsturzgefahr im "Versuchs-Endlager" Asse II
      Atommüll wird rückgeholt (15.01.10)

      Endlager-Standort Gorleben
      Bei der Auswahl spielte Geologie kaum eine Rolle (10.01.10)

      "Versuchs-Endlager" Asse II:
      Mit Spezialbeton Hohlräume verfüllt (8.12.09)

      CASTOR-Transporte ins Zwischenlager Ahaus
      Der Weg zum illegalen Endlager (14.11.09)

      "Versuchs-Endlager" Asse II:
      Decke eingestürzt (9.10.09)

      "Versuchs-Endlager" Asse II:
      Rückholung des Atommülls laut Bundesamt möglich (2.10.09)

      Verstärkter Laugeneinbruch
      im "Versuchs-Endlager" Asse II (18.09.09)

      Skandal-Serie Asse II: Noch mehr Plutonium
      im "Versuchs-Endlager" (29.08.09)

      Skandal-Serie Asse II:
      Hochradioaktiver Müll im "Versuchs-Endlager"?
      MONITOR veröffentlicht Siemens-Unterlagen (24.07.09)

      Skandal-Serie Asse II:
      Erneuter Fund radioaktiver Lauge (15.07.09)

      Skandal-Serie Asse II:
      Nun auch noch Sprengstoff (26.06.09)

      Desinformation in der 'Badischen Zeitung'
      Die Schweizer Endlager-Suche (18.06.09)

      Asse II: Strom-Konzerne drückten
      die Sicherheits-Standards (3.06.09)

      Asse II: Mehr radioaktiver Müll als vermutet
      Greenpeace findet Hinweise auf zu niedrige Angaben
      in den Inventar-Listen (7.05.09)

      Asse II: Einsturzgefahr in Kammer 7 akut
      (29.04.09)

      Uran-Transport von "Eichhörnchen" gestoppt
      Bedeutung der Urananreicherungs-Anlage Gronau
      ins Blickfeld gerückt (29.04.09)

      Asse II diente auch der Bundeswehr als Atomklo
      Endlager-Skandal nimmt immer neue Dimensionen an
      (24.04.09)

      Asse II: Auch Fässer mit Pestiziden,
      Arsen und Blei im "Versuchs-Endlager" Asse II (15.04.09)

      Nach dem Wahljahr 2009:
      Im Jahr 2010 drei CASTOR-Transporte
      durch Deutschland? (15.04.09)

      Versuchslager Asse II
      Wer hat den radioaktiven Müll produziert? (23.02.09)

      Nachtrag zum Gorleben-CASTOR:
      Amt mußte Strahlenmeßgeräte leihen (17.02.09)

      Lauge aus Atommüll-Lager Asse erneut nach 'Mariaglück'
      Dringend nötige Rückholung weiter verzögert (7.02.09)

      Einsturzgefahr im Atommüll-Lager Asse
      Seit Dezember nicht veröffentlicht (15.01.09)

      Nachtrag zum Gorleben-CASTOR
      Strahlenrisiko beim Atommülltransport fahrlässig erhöht (27.11.08)

      Demo gegen Schweizer
      Atom-Endlager in Benken (20.09.08)

      Asse II: Der Wechsel zum BfS ist nur Pop
      Rückholung des radioaktiven Mülls bislang nicht geplant
      (5.09.08)

      Gefahr durch atomares Versuchslager Asse II
      nicht länger geleugnet
      Atom-Minister Gabriel: "Zustände in Asse sind unhaltbar"
      Wird das Bergwerk geräumt? (2.09.08)

      Verdacht auf hochradioaktiven Müll im Versuchslager Asse II
      "Brennstäbe in Blechdosen" (29.07.08)

      Skandal-Grube Asse II
      Eindringendes Wasser radioaktiv kontaminiert (12.06.08)

      2009 kein CASTOR nach Gorleben?
      Neue CASTOR-Behälter für radioaktiven Müll ohne Genehmigung
      (29.04.08)

      Endlager-Pläne in Ton zerbröseln
      Konsequenzen für Benken (Schweiz) und Bure (Frankreich)
      (4.01.08)

      Drohende Umweltkatastrophe durch Atom-Lagerstätte Asse
      Gabriel räumt Gefahren ein (21.11.07)

      DR Kongo: 18 Tonnen radioaktives Material
      im Mura-Fluß abgekippt
      Uran aus der Atombomben-Mine Shinkolobwe (7.11.07)

      21.000 Tonnen Yellow Cake nach Sibirien
      ZDF: 3 Tote bei Atom-Unfällen (12.06.07)

      Die US-"Endlager"-Pläne und die Schoschonen (10.09.03)

      Endlager-Wahnsinn (28.02.01)

      Das ungelöste Problem der Endlagerung
      Info-Serie Atomenergie - Folge 12