USA * Energie-Wende * Demokratie (?)

Samstag, 9. Oktober 2021

US-Präsident Joseph Biden vergrößert
Naturschutzgebiete
Umweltpolitisch dennoch weiterhin rückständig

Handzeichen Lüge-ableiten - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Washington (LiZ). US-Präsident Joseph Biden hat drei unter seinem Vorgänger Donald Trump verkleinerte Naturschutzgebiete wieder vergrößert. Um die aktuelle Umweltpolitik in den USA richtig einordnen zu können, ist allerdings ein Blick auf die relative Größe der riesigen US-amerikanischen Nationalparks angebracht. Diese umfassen gerade einmal 2,2 Prozent der Gesamt-Fläche der USA. In Deutschland liegt der Flächenanteil der Naturschutzgebiete bei 4,1 Prozent. Die EU-Kommission hat daher im Februar 2021 beschlossen, Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof wegen mangelhafter Umsetzung der Habitat-Richtlinie zu verklagen. Der Anteil der Wälder, die in Deutschland unter Naturschutz stehen, liegt bei kläglichen 3,1 Prozent. Der Nationalpark Schwarzwald entspricht mit einer Fläche von 10.000 Hektar gerade eben der in Deutschland für einen Nationalpark vorgesehenen Mindestgröße. Diese Fläche entspricht kläglichen 0,7 Prozent der Waldfläche Baden-Württembergs.     Weiter...

 

Demokratie (?) * Klima * Protest

Donnerstag, 7. Oktober 2021

Aktionstage
zu den Koalitions-Verhandlungen angekündigt
Breites Bündnis 'Gerechtigkeit Jetzt!' ruft zu
Protesten gegen Ampel- und Jamaika-Koalition auf

Aufruf fü Aktionstage vom 20. - 29.10.21 - Grafik: Ende Gelände - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Berlin (LiZ). Mit dem heutigen Start der Ampel-Sondierungen ruft ein breites Bündnis aus sozialen Bewegungen und zivilgesellschaftlichen AkteurInnen vom 20. bis 29. Oktober 2021 unter dem Motto "Gerechtigkeit Jetzt!" zu Aktionstagen während der Koalitions-Verhandlungen in Berlin auf. Neben Großdemonstrationen von 'Fridays for Future' und 'Solidarisch geht anders!' sind auch Blockade-Aktionen zivilen Ungehorsams unter dem gemeinsamen Hashtag #IhrLasstUnsKeineWahl sowie eine Konferenz Teil der Aktionstage.
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Urwald * Tropenholz * Klima

Montag, 4. Oktober 2021

Illegales Tropenholz für 'Gorch Fock'
Bundesregierung mißachtet Gesetze

Gorch Fock - Foto: Mef.ellingen, Creative-Commons-Lizenz Nicht-Kommerziell 3.0
Kiel (LiZ). Ein Aktions-Bündnis aus fünf Umweltschutz-Organisationen protestierte am heutigen Montag, 4. Oktober, beim Eintreffen des instandgesetzten Segelschulschiffs 'Gorch Fock' in Kiel. Für das Oberdeck des Übungsschiffes der Bundeswehr soll illegales Teak-Holz aus den letzten verbliebenen Urwäldern Myanmars verwendet worden sein. Das deutsche Kriegs-Ministerium unter Annegret Kramp-Karrenbauer hat damit geltende Richtlinien ignoriert. Für die Instandsetzung, die von Dezember 2015 bis September 2021 dauerte, waren ursprünglich 10 Millionen Euro veranschlagt. Die Arbeiten an der 'Gorch Fock' wurden von einem Korruptions-Skandal überschattet, der die beiden Vorstandsmitglieder der mit der Instandsetzung beauftragten Elsflether Werft ihre Jobs kostete. Am Ende hat die Sanierung über 135 Millionen Euro gekostet.
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Atommüll * Radioaktivität

Donnerstag, 23. September 2021

Atommüll:
EU-Kommission kritisiert deutsche Regierung
wegen Umgang mit mit radioaktiven Abfällen

Metallschmelze, radioaktiv - Grafik: Samy - auf der Grundlage des Foto: Erdenebayar - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Brüssel (LiZ). Die EU-Kommission hat heute, 23.09.21, beschlossen, eine Stellungnahme an die deutsche Bundesregierung zu richten, weil erlassenen Programme für den Umgang mit abgebrannten Brennelementen und radioaktiven Abfällen von Deutschland nicht vollständig im Einklang mit der entsprechenden EU-Richtlinie stehen. Die EU-Richtlinie liefert einen Gemeinschaftsrahmen für einen "verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit abgebrannten Brennelementen und radioaktiven Abfällen", damit künftigen Generationen keine unangemessenen Lasten aufgebürdet werden.     Weiter...

 

Atommüll * Demokratie

Freitag, 17. September 2021

Salzstock Gorleben soll verfüllt werden
Skepsis nicht zerstreut

Ministerpräsident Ernst Albrecht zeigt Gorleben auf der Karte - Grafik: Samy  - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Berlin (LiZ). Im Jahr 1977 wurde der Salzstock Gorleben völlig willkürlich und ohne Berücksichtigung wissenschaftlicher Erkenntnisse als "End"-Lager auserkoren. Diese Entscheidung verkündete der damalige niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht im Einvernehmen mit der SPD-geführten Bundesregierung unter Helmut Schmidt. Über vier Jahrzehnte dauerte der Kampf der Anti-AKW-Bewegung gegen diese Festlegung. Nun gab die Bundesregierung bekannt, daß der im September 2020 aus dem aktuellen Auswahlverfahren gestrichene Salzstock Gorleben verfüllt werden soll. Es bleiben allerdings einige Gründe für Skepsis.     Weiter...

 

Atomenergie * Krebs

Donnerstag, 16. September 2021

Folge des Super-GAU von Tschernobyl:
Pilze in Süddeutschland stark radioaktiv belastet

Pilze radioaktiv belastet - Grafi: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Berlin (LiZ). Auch 35 Jahre nach dem Super-GAU von Tschernobyl finden sich in mehreren Pilz-Arten in Süddeutschland stark erhöhte Mengen des radioaktiven Isotops Cäsium-137. Der menschliche Körper kann Cäsium und das für den Organismus wichtige Kalium nicht unterscheiden. Daher wird auch das radioaktive Cäsium-137 im Magen-Darm-Trakt resorbiert und wie Kalium im Muskelgewebe, in Knochen und in der Leber eingebaut. Auf diesem Weg wirkt Cäsium-137 krebserregend.
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Atommüll * Demokratie

Dienstag, 14. September 2021

Pressekonferenz beim BUND zur Petition:
Stopp des Exports und des Einschmelzens
radioaktiv kontaminierter Metalle

Presse-Konferenz am 13.09.2021 mit - von rechts nach links: Stefan Auchter, Claude Ledergerber und Klaus Schramm, Foto: Reinhard Neugebauer - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Freiburg (LiZ). Am Montag, 13.09., fand im Büro des BUND-Regionalverbandes Südlicher Oberrhein eine Pressekonferenz statt, auf der eine Petition an den Deutschen Bundestag der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Stefan Auchter (BUND), Claude Ledergerber (CSFR, Comité pour la Sauvegarde de Fessenheim et de la Plaine du Rhin) und Klaus Schramm (Anti-Atom-Gruppe Freiburg) erläuterten den anwesenden JournalistInnen, welche Gefahren infolge der derzeitigen ungeklärten Rechtslage beim Export und beim Einschmelzen radioaktiv kontaminierter Metalle drohen.
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Denksport

Sonntag, 5. September 2021

Kniffel-Schach Nr. 6
von Peter Krystufek

Kniffel-Schach - Grafik: Samy auf Grundlage von Foto von: Rickjbrown - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Es handelt sich um spannende Denksport­aufgaben, die allein mit Kenntnis der Schachregeln gelöst werden können. Logik und kriminalistischer Spürsinn sind gefragt. Jeweils zum Sonntag erscheint ein neues Rätsel der Serie und die Auflösung des voran­gegangenen. Es bleibt also eine Woche Zeit zum Kniffeln für dieses sechste Rätsel der Serie - bis Sonntag, 12. September.
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Klima * Urwald

Freitag, 3. September 2021

Vernichtung des Amazonas-Urwalds am Kipp-Punkt
Geht der Amazonas-Urwald verloren,
ist der globale Kampf um Klimaschutz gescheitert

Der Amazonas-Urwald brennt - Foto: jlujuro, Creative-Commons-Lizenz Nicht-Kommerziell 3.0
Berlin (LiZ). Innerhalb der zwölf Monate von August 2020 bis Juli 2021 wurden 10.476 Quadratkilometer des Amazonas-Urwaldes vernichtet. Dies geht aus den Daten des vom Forschungszentrum 'Imazon' ent­wickelten Entwaldungswarnsystems hervor. Im Vergleich zu den vorangegangenen zwölf Monaten nahm die zerstörte Fläche um 57 Prozent zu.
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Energie-Wende * Verkehrs-Wende * Erneuerbare Energien

Donnerstag, 2. September 2021

Energie-Wende
Berliner Heikrautbahn bald mit Wasserstoff-Antrieb

Berliner Heidekrautbahn - Foto: Olaf Tausch - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Berlin (LiZ). Ab 2024 soll die Berliner Heidekrautbahn auf Antrieb mit grünem Wasserstoff umgestellt werden. Emissionsfrei wird der Verkehr dadurch, daß der Wasserstoff mit Wind- und Solarstrom in der Region produziert wird. Dies übernimmt ein Unternehmen mit Sitz in der Uckermark, das schon seit zehn Jahren Wasserstoff mit Strom aus erneuerbaren Energien produziert.
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Denksport

Sonntag, 29. August 2021

Kniffel-Schach Nr. 5
von Peter Krystufek

Kniffel-Schach - Grafik: Samy auf Grundlage von Foto von: Rickjbrown - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Es handelt sich um spannende Denksport­aufgaben, die allein mit Kenntnis der Schachregeln gelöst werden können. Logik und kriminalistischer Spürsinn sind gefragt. Jeweils zum Sonntag erscheint ein neues Rätsel der Serie und die Auflösung des voran­gegangenen. Es bleibt also eine Woche Zeit zum Kniffeln für dieses fünfte Rätsel der Serie - bis Sonntag, 5. September.
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Klima * Kohleverstromung

Donnerstag, 26. August 2021

Gericht stoppt Kohle-Kraftwerk Datteln 4
Sieg für Klimaschutz

2. Februar 2020, Datteln 4 besetzt - Collage: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Münster (LiZ). Obwohl Klimaschutz für die Entscheidung des nordrhein-westfälischen Oberverwaltungs­gerichts keine Rolle spielte, ist dessen Urteil richtungweisend. Entscheind war, daß die RichterInnen auch den zweite Bebauungsplan als fehlerhaft und daher unwirksam beurteilten. Datteln 4, Europas größtes Steinkohle-Kraftwerk, das erst 2020 ans Netz ging, ist damit endgültig gestoppt.
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Denksport

Sonntag, 22. August 2021

Kniffel-Schach Nr. 4
von Peter Krystufek

Kniffel-Schach - Grafik: Samy auf Grundlage von Foto von: Rickjbrown - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Es handelt sich um spannende Denksport­aufgaben, die allein mit Kenntnis der Schachregeln gelöst werden können. Logik und kriminalistischer Spürsinn sind gefragt. Jeweils zum Sonntag erscheint ein neues Rätsel der Serie und die Auflösung des voran­gegangenen. Es bleibt also eine Woche Zeit zum Kniffeln für dieses vierte Rätsel der Serie - bis Sonntag, 29. August.
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Atomwaffen * Demokratie (?)

Freitag, 20. August 2021

Anti-Atomwaffen-Kampagne ruft auf
zu Menschenkette am Fliegerhorst Büchel

Menschenkette Büchel 2021 - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Koblenz (LiZ). Die Kampagne 'Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt' ruft auf zu einer Menschenkette gegen Atomwaffen am 5. September am Fliegerhorst Büchel in der Eifel. Mit der Menschenkette am rheinland-pfälzischen Stationierungsort von US-Atomwaffen in Deutschland versucht die Kampagne das Thema Atomwaffen und nukleare Abrüstung in die Öffentlichkeit zu bringen. Am 26. März 2010 stimmte zwar eine große Mehrheit der Bundestagsabgeordneten in einer Entschließung für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland. Die Bundesregierung jedoch blieb in den vergangenen elf Jahren untätig.     Weiter...

 

Medien * Pressefreiheit

Donnerstag, 19. August 2021

"Sieg für die Pressefreiheit"
Hohenzollern-Prinz unterliegt ver.di

Burg Hohenzollern, Foto: mila-del-monte - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Berlin (LiZ). Georg Friedrich Prinz von Preußen, niedersächsischer Geschäftsmann und Ururenkel des abgesetzten letzten deutschen Monarchen, hat sich in den vergangenen Jahren als besonders klagefreudig erwiesen, was die wissenschaftliche und mediale Aufarbeitung der Geschichte seiner Familie angeht. In einer gerichtlichen Auseinandersetzung mußte er nun vor dem Kammergericht (KG) Berlin gegen die Gewerkschaft ver.di eine Niederlage einstecken. Die GewerkschafterInnen werten dies als "Sieg für die Pressefreiheit".
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Atomenergie * Atommüll

Donnerstag, 19. August 2021

Die Räumung des Atommüll-Lagers Asse II
wird weiter mutwillig verzögert

Atommüll illegal abgekippt
Berlin (LiZ). Im Jahr 1965 wurde das ehemalige Salzbergwerg Asse II als "Versuchs-Endlager" eingerichtet. 2007 wurde bekannt, daß bereits seit 1988 Wasser in die Stollen von Asse II eindringt. Viele Jahre lang wurde die Tatsache von Seiten des Betreibers geleugnet. Der Zufluß hat sich auf insgesamt zwölfeinhalb Kubikmeter pro Tag ausgeweitete. Zudem stellte sich heraus, daß radioaktiver Atommüll skrupellos auch in undichten und korrodierten Fässer eingelagert wurde. Hinzu kamen flüssige Abfälle, Rückstände von Pestiziden, Tierkadaver und giftige Schwermetalle - darunter mehrere Tonnen Blei sowie hochgiftiges Quecksilber und Arsen. Auch das ultragefährliche Plutonium wurde in erheblichen Mengen in Asse II eingelagert. Im Jahr 2008 mußte der seit 2005 amtierende Atom-Minister Sigmar Gabriel eingestehen, daß Asse II die "problematischste Nuklearanlage in ganz Europa" sei. Doch erst 2010 versprach er die Bergung des Atommülls. Und zehn weitere Jahre verstrichen, bis die zuständige Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) am 27. März ein 146-seitiges Konzept für die Bergung vorlegte. Doch erneut wird die Bergung des Atommülls mutwillig verzögert.     Weiter...

 

Denksport

Sonntag, 15. August 2021

Kniffel-Schach Nr. 3
von Peter Krystufek

Kniffel-Schach - Grafik: Samy auf Grundlage von Foto von: Rickjbrown - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Es handelt sich um spannende Denksport­aufgaben, die allein mit Kenntnis der Schachregeln gelöst werden können. Logik und kriminalistischer Spürsinn sind gefragt. Jeweils zum Sonntag erscheint ein neues Rätsel der Serie und die Auflösung des voran­gegangenen. Es bleibt also eine Woche Zeit zum Kniffeln für dieses dritte Rätsel der Serie - bis Sonntag, 22. August.
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Atomenergie * Arommüll

Mittwoch, 11. August 2021

Geplantes Atommüll-Lager Würgassen
BGZ mißachtet eigenes Gutachten
und ignoriert Hochwasser-Risiken

Atommüll-Lager als Logistikzentrum - Grafik: Samy - auf der Grundlage eines Fotos von Rainer Lippert - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Düsseldorf (LiZ). Wie im März 2020 aufgedeckt wurde, soll am Standort des stillgelegten AKW Würgassen ein "Logistikzentrum" errichtet werden. Hinter dem harmlos erscheinenden Begriff verbirgt sich die Planung eines Atommüll-Lagers. Die zuständige bundeseigenen Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) führt trotz breiten örtlichen Widerstands das Projekt unbeirrt fort, übergeht neben dem ablehnenden Entscheid der Bezirksregierung aus Detmold auch die Sicherheitsempfehlungen der Entsorgungs­kommission des Bundes (ESK) und ignoriert die Gefahren von Bergsenkungen ebenso wie unbestreitbare Hochwasser-Risiken.     Weiter...

 

Atomenergie * Arbeitswelt

Montag, 9. August 2021

Unfall beim Abriß des AKW Fessenheim
Radioaktive Partikel im Gesicht eines Arbeiters

Abriß des AKW Fessenheim - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Freiburg (LiZ). Mit fünf Tagen Verspätung wurde publik, daß am Mittwoch, 4. August, bei den Abriß-Arbeiten im stillgelegten AKW Fessenheim ein Arbeiter mit radio­aktiven Partikeln im Gesicht kontaminiert wurde. Er war an Arbeiten beteiligt, die der Vorbereitung des Abtransports der hochradio­aktiven Brennelemente dienen. Nach den Plänen der EdF sollen die Brennelemente in die wegen katastrophaler Zustände berüchtigte Plutonium-Fabrik La Hague transportiert werden.
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Denksport

Sonntag, 8. August 2021

Kniffel-Schach Nr. 2
von Peter Krystufek

Kniffel-Schach - Grafik: Samy auf Grundlage von Foto von: Rickjbrown - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Es handelt sich um spannende Denksport­aufgaben, die allein mit Kenntnis der Schachregeln gelöst werden können. Logik und kriminalistischer Spürsinn sind gefragt. Jeweils zum Sonntag erscheint ein neues Rätsel der Serie und die Auflösung des voran­gegangenen. Es bleibt also eine Woche Zeit zum Kniffeln für dieses zweite Rätsel der Serie - bis Sonntag, 15. August.
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erneuerbare Energien * Klima

Samstag, 7. August 2021

Blockade der Bundesregierung
gegen erneuerbare Energien
Breite Umwelt-Allianz klagt gegen Deutschland

Erneuerbare Energien - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Berlin (LiZ). Angesichts der Blockade der Bundesregierung bei der Umsetzung der für die Bürger-Energie so wichtigen Bestimmungen in der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie der Europäischen Union fordern zahl­reiche Verbände und Unternehmen ein EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland. Die deutsche Bundesregierung hatte bis Ende Juni Zeit, die europäische Erneuerbare-Energien-Richtlinie umzusetzen. Diese Frist hat sie verstreichen lassen. Das ist beispielsweise ein Rückschlag für EigentümerInnen und MieterInnen, die gemeinsam eine Solaranlage betreiben wollen. Auch für regionale Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften, die sich aus eigenen Solar- und Wind-Anlagen versorgen wollen, ist das eine weitere Verschlechterung.
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Agrar-Wende * Chemie * Pestizide

Freitag, 6. August 2021

Mogelpackung Glyphosat-Verbot
Glyphosat weiterhin in Gärten zugelassen

Pflanzengift Glyphosat im Einsatz - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Nicht-Kommerziell 3.0
Berlin (LiZ). In wenigen Wochen soll angeblich eine neue Pestizid-Verordnung in Kraft treten, die den Einsatz von Glyphosat drastisch zu drosseln verheißt. Ende Juli wurde in die Mainstream-Medien ein bevorstehendes Verbot angekündigt, mit dem der Einsatz von Glyphosat durch Privatleute und auf öffentlichen Flächen noch Ende Juli oder Anfang August gestoppt würde. Diese Fake News stammte laut einer Meldung der deutschen Presseagentur (dpa) von einer Sprecherin oder einem Sprecher des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL).
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Klima * Umwelt * Fracking-Gas

Sonntag, 1. August 2021

'Ende Gelände':
"Erfolgreiches Aktions-Wochenende -
Klimagerechtigkeits-Bewegung wächst
und ist international stark wie nie!"

Aktion von 'Ende Gelände, 30.07.21 - Foto: Ende Gelände - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Brunsbüttel (LiZ). Die Umweltschutz-Organisation 'Ende Gelände' hat heute das Aktions-Wochenende für Klimagerechtigkeit für beendet erklärt. Mehr als 2.000 AktivistInnen beteiligten sich an Blockaden im ChemCoast Park bei Brunsbüttel. In der Nachbarschaft von Produktions­anlagen der Öl- und Chemieindustrie ist dort ein Terminal für Fracking-Gas geplant. Bei Wind und Wetter blockierten die AktivistInnen an wichtigen Stellen die Bahngleise zum ChemCoast Park.
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neue Serie

Sonntag, 1. August 2021

Kniffel-Schach
von Peter Krystufek

Kniffel-Schach - Grafik: Samy auf Grundlage von Foto von: Rickjbrown - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Wir beginnen heute eine neue Serie mit Rätseln von Peter Krystufek. Es handelt sich um spannende Denksportaufgaben, die allein mit Kenntnis der Schachregeln gelöst werden können. Logik und kriminalistischer Spürsinn sind gefragt. Jeweils zum Sonntag erscheint ein neues Rätsel der Serie und die Auflösung des voran­gegangenen. Es bleibt also eine Woche Zeit zum Kniffeln für dieses erste Rätsel der Serie - bis Sonntag, 8. August.     Weiter...

 

 

Demokratie * Wahlrecht * Parteien

Mittwoch, 28. Juli 2021

Bundesverfassungsgericht gibt DKP recht
Kleinpartei darf zur Wahl antreten

Bundesverfassungsgericht in rot - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Karlsruhe (LiZ). Der Bundeswahl-Ausschuß hatte in Tandem mit Bundestags-Präsident Wolfgang Schäuble versucht, die DKP von der kommenden Bundestagswahl am 26. September auszuschließen. Als Vorwand hierfür diente eine Lappalie. Nun gab das Bundesverfassungs­gericht der Kleinpartei recht.
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Atomenergie * Atommüll * Metalle

Sonntag, 25. Juli 2021

Radioaktiv kontaminierte Metalle
geraten weltweit in Umlauf

radioaktiver Kochtopf - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Berlin (LiZ). Kochtöpfe aus Metall-Abfällen einer Uranfabrik wurden im westafrikanischen Niger hergestellt. Rohre aus unterirdischen Testtunneln eines ehemaligen Atomtestgeländes wurden im kasachischen Semipalatinsk gestohlen und gelangten zum Einschmelzen nach China. Radioaktiv kontaminierter Stahl aus Indien gelangte im Jahr 2009 nach Deutschland und wurde in zwölf Bundesländern entdeckt. Ein Teil davon war bereits zu Aufzug-Knöpfen verarbeitet und eingebaut worden.     Weiter...

 
 

Klimakrise * Atomenergie

Mittwoch, 21. Juli 2021

Atomkraftwerke und Hochwasser
Steigendes Risiko

AKW Fort Calhoun, Foto: www.cryptome.org, 18.06.2011
Berlin (LiZ). Infolge der menschengemachten klimatischen Veränderungen ereignen sich immer häufiger auch katastrophale Überschwemmungen. Damit steigt das Risiko eines Super-GAU, da die meisten Atomkraftwerke an Flüssen errichtet wurden. Bereits 1986 und 1999 war es in europäischen AKW wegen Hochwassers zu kritischen Unfall-Verläufen gekommen.
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Atomenergie * Sport * Krebs

Dienstag, 20. Juli 2021

IPPNW warnt vor Gefahr
durch RadiOlympics in der Sperrzone

Radioaktive olympische Spiele 2020 in Japan - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Tokio (LiZ). Die ÄrztInnenorganisation IPPNW warnt zu Beginn der olympischen Sommerspiele vor der Verharmlosung der radioaktiven Gefahr durch die japanische Regierung. Zwei Tage vor dem offiziellen Start der Wettkämpfe findet am 21. Juli 2021 eine erste Softball-Partie zwischen Australien und Japan statt. Austragungsort ist das Azuma-Baseball-Stadion in der Präfektur Fukushima. 2011 ereignete sich dort der dreifache Super-GAU des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi. Die havarierten Reaktoren stehen nur knapp 70 Kilometer entfernt von den radioaktiv kontaminierten Gebieten, in denen ab dem 23. Juli die olympischen Wettkämpfe ausgetragen werden.     Weiter...

 

Klimakrise * Rechtsprechung

Samstag, 10. Juli 2021

Gerichte in Europa befassen sich
zunehmend mit der Klimakrise

Freiheitsstatue versinkt im Meer - Collage: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Berlin (LiZ). Urgenda war 2013 die erste NGO (also: Nicht-Regierungs-Organisation), der es gelang, eine Regierung vor einem öffentlichen Gericht erfolgreich zu verklagen. Sie hatte den niederländischen Staat vor dem Gericht in Den Haag auf eine stärkere Reduzierung der Emissionen verklagt, um die Bevölkerung vor den Folgen der Umweltverschmutzung und des Klimawandels besser zu schützen. Mittlerweile werden häufiger Klimaklagen bei Gerichten innerhalb der Europäischen Union eingereicht. Dabei sind laut dem österreichischen Umweltbüro die rechtlichen und argumentativen Herangehensweisen durchaus unterschiedlich. Sie beziehen sich sowohl auf öffentliche als auch auf unternehmerische Verpflichtungen.
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Atomenergie * Atommüll * Radioaktivität

Montag, 21. Juni 2021

Petition an den Deutschen Bundestag:
Stopp des Exports und des Einschmelzens
radioaktiv kontaminierter Metalle!

Metallschmelze, radioaktiv - Grafik: Samy - auf der Grundlage des Foto: Erdenebayar - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Wir haben seit September vergangenen Jahres bereits des Öfteren darüber berichtet, daß radioaktiv kontaminiertes Metall aus dem Abriß deutscher Atomkraftwerke ins Ausland transportiert und dort eingeschmolzen wurde. Es besteht daher ein hohes Risiko, daß auf die Dauer immer mehr Radioaktivität in die Umwelt gelangt und daß auch Gegenstände des täglichen Gebrauchs - wie etwa Kochtöpfe - schon in nicht allzu ferner Zukunft stahlen. Auch in Deutschland.     Weiter...

    Warum ist diese Petition an den Deutschen Bundestag gerichtet?

    Wie können radioaktive Partikel in den Stahl gelangen?

 

Umwelt * Wasser

Donnerstag, 10. Juni 2021

Studie: Europas Flüssen geht es schlecht
Ziele für Gewässerschutz werden verfehlt
Auch in Deutschland droht Bruch von EU-Recht

Fluß mit Kränen - Foto: marcofedermann - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Berlin (LiZ). Europäischen Flüssen geht es nicht gut: In elf von 13 untersuchten Fluß-Einzugsgebieten in verschiedenen EU-Ländern werden Flüsse auch 2027 noch in einem schlechten Zustand sein. Viele Anrainer, darunter Deutschland, verfehlen das rechtlich bindende Ziel der europäischen Richtlinie zum Gewässerschutz. Dies zeigt eine internationale Untersuchung unter Mitwirkung des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Dabei sieht die Wasserrahmenrichtlinie vor, Europas verschmutzte Flüsse und Seen bis 2027 wieder gesund zu machen.     Weiter...

 

Atomenergie * Korruption

Mittwoch, 9. Juni 2021

Eilantrag gegen Betrieb des AKW Neckarwestheim
Super-GAU kann selbst Berlin ausradieren

Grünes AKW Neckarwestheim - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Stuttgart (LiZ). Nach wie vor ist das hochriskante AKW Neckarwestheim in Betrieb. Seit 2017 wurden in jedem Jahr bei Revisionen Risse im Dampferzeuger festgestellt. Die Umweltschutz-Organisationen BUND und '.ausgestrahlt' sowie der Bund der Bürgerinitiativen Mittlerer Neckar warnen vor dem zunehmenden Risiko eines schweren Unfalls. Diese dramatische Gefahr wurde auch von einem ehemals höchsten Atomaufseher im Bundes­umwelt­ministerium bestätigt. Doch wenn es nach der baden-württembergischen Landesregierung geht, wird das AKW Neckarwestheim erst im Dezember 2022 stillgelegt. Vor einem Jahr hatten 38 Umweltschutz­initiativen und -verbände mit der "Neckarwestheimer Erklärung" die sofortige Stilllegung gefordert. Nun gehen die UmweltschützerInnen mit einem Eilantrag beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim gegen das Nichtstun der Landesregierung vor.     Weiter...

 

Energie-Wende * Erdgas

Mittwoch, 9. Juni 2021

Neue Erdgas-Studie vorgestellt
Forderung nach Ausstieg aus der Erdgas-Nutzung

Erdgas-Förderturm - Foto: anita_starzycka - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Berlin (LiZ). Eine Studie des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Ökostrom-Anbieters Energiewerke Schönau (EWS) zeigt: Die Verbrennung von Erdgas zur Wärmeerzeugung ist weit klimaschädlicher als vielfach angenommen. Die regenerative Wärmewende ist möglich, benötigt aber unterschiedliche Wege und Technologien.
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Atomwaffen * Lobbyismus

Montag, 7. Juni 2021

Neue ICAN-Studie: Ausgaben für Atomwaffen
steigen auf 72,6 Milliarden US-Dollar

Atombombenpilz - Foto: US-Department of Energy - Lizenz: public domain
Berlin (LiZ). Trotz weltweiter Pandemie und des Inkrafttretens des Atomwaffen-Verbotsvertrags haben die neun Atomwaffenstaaten im Jahr 2020 insgesamt 72,6 Milliarden US-Dollar für den Ausbau ihrer Atomwaffen-Arsenale ausgegeben. Das geht aus der heute von ICAN veröffentlichten Studie "Complicit: 2020 Global Nuclear Weapons Spending" hervor. Der Report listet nicht nur die Ausgaben im Detail auf, sondern benennt zudem Firmen und Konzerne, die von den Investitionen profitieren. ICAN prangert die Intransparenz und die wirtschaftlichen Interessen der Atomwaffen-Lobby an.     Weiter...

 

Imperium USA * Demokratie (?)

Montag, 7. Juni 2021

Willy Brandt und der "Unterwerfungsbrief"
Ist Deutschland ein souveräner Staat?

Willy Brandt - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Es gibt viele junge Schnösel, die wichtige Informationen gerne mit den Worten beiseite wischen: "Das ist doch ein alter Hut!" Das Problem ist jedoch, daß es auch heute etliche wichtige Informationen gibt, die zwar öffentlich sind, aber zugleich praktisch geheim. Mit den ent­sprechenden Suchbegriffen ist eine seriöse Quelle per Internet-Suchmaschine mit zwei Klicks schnell gefunden. Wenn die betreffende Information jedoch über viele Jahre hinweg von den Mainstream-Medien systematisch ignoriert wird, ist sie in der Folge praktisch geheim - auch in Zeiten des Internets.     Weiter...

 

Atomenergie * Atommüll

Dienstag, 18. Mai 2021

Über 6.000 Tonnen radioaktives Metall
soll nach Schweden exportiert werden

Metallschmelze, radioaktiv - Grafik: Samy - auf der Grundlage des Foto: Erdenebayar - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Hannover (LiZ). Nach Angaben des Atom-Konzerns PreussenElektra (E.On) sollen 16 radioaktiv kontaminierte Dampferzeuger aus dem Abriß deutscher Atomkraftwerke nach Schweden exportiert und dort eingeschmolzen werden. Abnehmer der insgesamt über 6.000 Tonnen Atom-Müll ist die Firma Cyclife AB (bis 2016: Studsvik AB), eine Tochter des französischen Strom-Konzerns und AKW-Betreibers EdF.
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Atomenergie * Korruption

Donnerstag, 13. Mai 2021

Skandal: Block 3 des slowakischen
AKW Mochovce genehmigt

AKW Mochovce - Foto: Veronika Danko - gemeinfrei
Bratislava (LiZ). Die korrupten slowakischen Behörden haben Block 3 des AKW Mochovze genehmigt, obwohl während des Baus massive Skandale und Unregelmäßigkeiten aufgedeckt geworden waren. So wurde etwa entgegen den Vorschriften völlig unzureichender Beton verbaut und dieser nicht wieder abgerissen.
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Energie-Wende * Wissenschaft

Donnerstag, 6. Mai 2021

Die BGR
- eine klimapolitisch reaktionäre Bundesbehörde
und die Fake-News vom Infra-Schall

Windkraft in St. Peter - Foto: Sabine_999 - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Berlin (LiZ). In den vergangenen Wochen wurde aufgedeckt, daß die Bundesanstalt für Geowissen­schaften und Rohstoffe (BGR) mit Sitz in Hannover im Jahr 2005 mit wissenschaftlich fehlerhaften Angaben die Grundlage für seitdem verbreitete Fake-News über krankmachenden Infra-Schall legte. Diese Fake-News war einer der Kernbausteine in der lobby-gelenkten Propaganda gegen Windenergie der vergangenen 15 Jahre.
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Atomenergie * Die stille Katastrophe

Mittwoch, 5. Mai 2021

Radioaktivität durchdringt bereits
das Alltagsleben

Paket, radioaktiv - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
München (LiZ). Ein Paket mit radioaktivem Inhalt sorgte am Dienstag, 4. Mai, für einen großangelegten Feuerwehreinsatz bei einem Kurierdienst in Würzburg. Aus dem Paket war eine Flüssigkeit ausgelaufen. Rund tausend Atom-Transporte finden jedes Jahr in Deutschland statt. Die weitaus meisten werden nie bekannt.
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Umwelt * Patente auf Leben

Dienstag, 4. Mai 2021

"Europäisches Patentamt" erteilt BASF
Patent auf konventionelle Wassermelone

BASF-Patent auf Wassermelone - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
München (LiZ). Das sogenannte Europäisches Patentamt, eine profitorientierte supranationale Organisation, erteilte dem deutschen Chemie-Konzern BASF ein Patent auf eine zufällig entdeckte Mutation der bislang in freien Züchtungslinien gehandelten Wassermelone. Diese zeichnet sich durch eine genetische Veranlagung zu buschigem Wuchs aus und erlaubt es so, mehr Melonen pro Fläche zu ernten. Das BASF-Tochterunternehmen Nunhems hat dieser Melone so weitergezüchtet, daß deren Früchte keine Kerne enthalten und so nicht frei vermehrt werden können.     Weiter...

 

Energiewende * Klimakrise

Montag, 26. April 2021

Die Misere der Windenergie
in Baden-Württemberg

Dystopie, Gestade der Vergessenheit, Ausschnitt - Gemälde: Eugen Bracht
Stuttgart (LiZ). Im ersten von Winfried Kretschmann unter­zeichneten Koalitionsvertrag aus dem Jahr 2011 war die Ankündigung zu lesen: Bis 2020 soll die Windenergie in Baden-Württemberg so weit ausgebaut werden, daß sie 10 Prozent der Stromerzeugung deckt. War diese Ankündigung im Kern schon reaktionär, so unterbot die Landesregierung diese klimapolitische Dystopie sogar.
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Atomenergie * Restrisiko

Montag, 26. April 2021

Tschernobyl
35 Jahre Super-GAU

35. Jahrestag des Super-GAU von Tschernobyl - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Am 26. April 1986 explodierte Reaktorblock 4 des AKW Tschernobyl. Der radioaktive Fallout verseuchte weite Teile Europas. Noch heute wird in Pilzen und Wildschweinen in Deutschland Radioaktivität nachgewiesen, die häufig über den sogenannten Grenzwerten liegt.
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Atomenergie * Propaganda

Freitag, 23. April 2021

Hintergrundartikel
Der Fake-Begriff Wiederaufarbeitungsanlage
Wo gibt's denn sowas?

Fake: Brennstoffkreislauf - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Vertreter der Atomlobby und der frühere deutsche Atom-Minister Franz-Josef Strauß behaupteten in den 1980er-Jahren ernstlich in der Öffentlichkeit, es könne ein Recycling von Uran, ein "Brennstoff-Kreislauf" aufgebaut werden. Das Herzstück hierbei sollte eine angebliche Wiederauf­arbeitungsanlage bilden. Geplant war deren Bau in dem zu Bayern gehörenden Wackersdorf.
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Atomenergie * Medien

Freitag, 23. April 2021

'Badische Zeitung' verharmlost
Risiko im stillgelegten AKW Fessenheim

Fake-News in der 'Badischen Zeitung' - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Freiburg (LiZ). In einem Artikel vom 23. April in der ' Badische Zeitung' wird das Risiko, das durch die Aufbewahrung der abgebrannten Brennelemente in den beiden Naßlagern neben den Reaktor­gebäuden besteht, drastisch verharmlost. Nach wie vor besteht die Gefahr einer Kernschmelze und der Freisetzung von Radioaktivität in einem Ausmaß, das die Größenordnung der Hiroshima-Bombe um ein Vielfaches übertrifft.
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Atomenergie * Müll

Sonntag, 11. April 2021

Hintergrundartikel
Atom-Müll

Atom-Müll-Deponie - Foto: Franco Borghese - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Im allgemeinen wird in den Medien der Begriff Atom-Müll synonym mit den hochradioaktiven abgebrannten Brenn­elementen benutzt. Daher hier im Folgenden zunächst einmal einige Infos zu dieser Fraktion des in Deutschland produzierten ("deutschen") Atom-Mülls. Vorweg: Es wird sich Ende 2022 um rund 30.000 Kubikmeter hochradioaktivem Atom-Müll allein in Deutschland handeln. Rechnen wir den gesamten mittel- und schwach-radioaktiven Müll, der mit der Produktion von Strom in deutschen Atomkraftwerken verursacht wurde, hinzu, handelt es sich um ein Volumen von rund 300.000 Kubikmeter - also um das Zehnfache. Insgesamt muß mit 600.000 Kubikmeter Atom-Müll in Deutschland gerechnet werden.     Weiter...

 

Müll * Konsum * Umwelt

Freitag, 9. April 2021

Wirkungsloses Kreislaufwirtschaftsgesetz
Hat Ministerin Svenja Schulze versagt
oder agiert sie erfolgreich?

Müllberg, Garbage, Philippines - Foto: Wostemme - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Berlin (LiZ). Laut der offiziellen Zielsetzung soll das Kreislauf­wirtschaftsgesetz die Vernichtung neuwertiger Ware beenden. Als aufgedeckt wurde, daß in Europa jährlich 230 Millionen neuwertige Bekleidungsstücke geschreddert werden, reagierten Millionen Menschen mit Empörung. Diese Empörung mußte im Dienste großer Konzerne wie Amazon eingeschläfert werden. In diesem Sinne war "Umwelt"-Ministerin Svenja Schulze erfolgreich: Zwei Jahre nach der Ankündigung sind die Rechtsverordnungen noch nicht umgesetzt. Dies belegt eine 'Kontraste'-Recherche.     Weiter...

 

Umwelt * Wasser * Verkehr

Donnerstag, 8. April 2021

Deutsch-tschechisches Elbe-Abkommen
Es droht eine Fortsetzung
von 25 Jahren verfehlter Politik

Elbe - Foto: Tama66 - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Berlin/Prag (LiZ). Angesichts der bevorstehenden Unterzeichnung eines Regierungsabkommens zwischen Deutschland und Tschechien zur Schiffbarkeit der Elbe warnen deutsche und tschechische UmweltschützerInnen vor weiteren ökologischen Schäden und sinnlosen Infrastruktur-Ausgaben. Das Abkommen würde den Druck zum Ausbau des Flusses weiter erhöhen, obwohl Gütertransporte per Schiff rapide abgenommen haben und langanhaltende Dürreperioden der Elbe zunehmend zusetzen, kritisieren der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die tschechische Umweltorganisation Arnika. Mit dem Abkommen würde die verfehlte Elbe-Politik der vergangenen Jahrzehnte fortgesetzt.     Weiter...

 

Artenvernichtung

Donnerstag, 25. März 2021

Waldelefant: Die Ausrottung geht weiter
Einzelne positive Beispiele

Forest elephants (Loxodonta cyclotis) in the swamp Mbeli Bai - Foto: Thomas Breuer - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung 2.5 generisch
Bangui (LiZ). Die Zahl der afrikanischen Savannen- und der Wald-Elefanten nimmt dramatisch ab. Ihre vom Menschen betriebene Ausrottung läßt sich an der aktuellen Neufassung der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN ablesen. Von der IUCN wird der afrikanische Wald-Elefant (Loxodonta cyclotis) jetzt erstmals unter der Rubrik "Vom Aussterben bedroht" geführt - korrekt müßte es heißen: "Von der Ausrottung bedroht".
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Atomenergie

Freitag, 19. März 2021

Erneutes Desaster beim
AKW-Projekt Flamanville

EPR-Reaktor, AKW Flamanville - Foto: Françoise Palluel - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Paris (LiZ). Zu Baubeginn im August 2006 hieß es noch, das Vorzeige-Projekt eines "Europäischen Druckwasser-Reaktors" (EPR) am Standort des französischen AKW Flamanville werde für einen Fixpreis von 3,2 Milliarden Euro bis 2012 fertiggestellt. Zum siebten Mal muß nun die französische Kernkraft-Kirche das Datum verschieben. Zuletzt war von 2024 die Rede. Der Grund: Erneut wurden Abweichungen von den Qualitäts-Vorgaben entdeckt.
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Atomenergie

Mittwoch, 17. März 2021

Radioaktiver AKW-Abriß-Müll
für deutsche Hausmüll-Deponien

Franz Untersteller strahlt - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Stuttgart (LiZ). Die baden-württembergische "grün-schwarze" Landesregierung erhöht den Druck auf die Landkreise, um den Widerstand gegen die Aufnahme radioaktiven Mülls aus dem Abriß der stillgelegten Atomkraftwerke Obrigheim und Philippsburg zu brechen. Auch im Enzkreis empören sich die BürgerInnen drüber, daß ihnen "freigemessener" radioaktiver Schutt aus dem Abriß des AKW Philippsburg aufgezwungen wird. Deshalb hatten sich Kreistag und Verwaltungsspitze dagegen ausgesprochen, daß der strahlende Müll auf der Deponie Hamberg in Maulbronn abgeladen wird.
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Atomenergie

Donnerstag, 11. März 2021

Fukushima: 10 Jahre seit Beginn
des dreifachen Super-GAU

AKW Fukushima Daiichi, 12.03.2011 - Foto: Screenshot - gemeinfrei
Tokio (LiZ). Der dreifache Super-GAU von Fukushima ist noch lange nicht zu Ende. Zehntausende Menschen mußten ihre Heimat verlassen. Millionen Menschen wurden und werden seit Beginn der Katastrophe erhöhten Strahlendosen ausgesetzt. Um eine Olympiade ausgerechnet bei und in der Region Fukushima durchführen zu können, nimmt die japanische Regierung unzählige weitere Krebstote in unver­antwortbarer Weise in Kauf.
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Atomenergie

Sonntag, 7. März 2021

Fukushima - 10 Jahre Super-GAU
Demo für sofortigen Atom-Ausstieg

Demo am AKW Neckarwestheim, 7.03.2021 - Foto: Klaus Schramm - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Neckarwestheim (LiZ). Vor zehn Jahren, am 11. März 2011, ereignete sich im japanischen AKW Fukushima Daiichi ein dreifacher Super-GAU. Immer noch sind in Deutschland sechs Atomkraftwerke in Betrieb. Das hoch riskante AKW Neckarwestheim, in dem sich seit Jahren immer neue, gefährliche Risse bilden, soll - nach offiziellen Angaben - erst Ende 2022 stillgelegt werden.
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Klimakrise * Energie-Wende

Montag, 1. März 2021

Klima und Energie-Wende
Es gibt keinen Spielraum mehr

Der Ast auf dem wir sitzen - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Berlin (LiZ). Seit dem sogenannten Weltklima-Gipfel COP21 in Paris im Jahr 2015 schwirrt die seltsame Wortschöpfung vom "1,5-Grad-Ziel" durch die öffentlichen Debatten - so, als sei es wünschenswert, wenn die Erdatmosphäre bis bis zum Jahr 2100 (gerechnet vom Beginn der Industrialisierung um 1850) um 1,5 Grad aufgeheizt wird. Zugleich wurde der Eindruck vermittelt, es gäbe real ein Budget von x Milliarden Tonnen an Klimagasen, das die Menschheit in den kommenden Jahren noch ausstoßen dürfe.
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Umweltzerstörung * Landwirtschaft

Mittwoch, 24. Februar 2021

Wald-AIDS im Jahr 2020
Schlimmste Diagnose seit 36 Jahren

Schwarzwald - Foto: Klaus Schramm, Creative-Commons-Lizenz Nicht-Kommerziell 3.0
Berlin (LiZ). Noch nie zuvor war der deutsche Wald so krank wie im Jahr 2020. Dies muß nun sogar die von Kopf bis Fuß auf Leugnen eingestellte Bundes-Agrar-Ministerin Julia Klöckner bei der Vorlage der jährlichen "Waldzustandserhebung" angesichts der darin enthaltenen Zahlen eingestehen. Ausgeblendet bleibt von offizieller Seite jedoch - wie auch in Zeiten von "Rot-Grün" - der Hauptverursacher der sich schleichend verschlimmernden Katastrophe.
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Artenschutz

Samstag, 20. Februar 2021

Amphibienwanderung
Erdkröten in Gefahr

Erdkröten in Gefahr
Die milden Tages- und Nachttemperaturen locken derzeit zahlreiche Amphibien aus ihren Winter-Quartieren. Frösche, Kröten und Lurche wandern innerhalb weniger Regennächte bei Temperaturen um zehn Grad Celsius über weite Strecken zu Teichen oder Tümpeln, um dort ihren Laich abzulegen. Weil dabei die Überquerung einer Straße viele Minuten lang dauern kann und die Tiere in der Dämmerung schlecht erkannt werden, kommt es oft schon bei geringem Verkehrsaufkommen zu hohen Verlusten.
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Atomenergie

Donnerstag, 18. Februar 2021

"Modernisierung" à la Beznau
Pfusch erst nach fast 30 Jahren entdeckt

sicheres AKW Beznau - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Bern (LiZ). Reaktor I des Schweizer AKW Beznau ist bereits über 52 Jahre in Betrieb und damit der älteste weltweit. Von manchen Atomkraft-GegnerInnen wird das AKW polemisch als "Technik­museum" bezeichnet. Der Betreiber Axpo hingegen versicherte über all die Jahre immer wieder, das Atomkraftwerk mit Modernisierungs-Maßnahmen auf dem "neuesten technischen Stand" gehalten zu haben. Nun wurde publik, daß Pfusch an einer sicherheitsrelevanten Modernisierung fast 30 Jahre lang nicht entdeckt worden war.
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Atomenergie

Sonntag, 14. Februar 2021

Niederlage vor Verwaltungsgericht
BUND, IPPNW und Anti-Atom-Gruppe Freiburg
bereiten sich auf Klage vor

Wir machen den Weg frei, von Lingen nach Leibstadt - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Frankfurt a. M. (LiZ). Im Eilverfahren vor dem VG Frankfurt, in dem es um den Export von Brennelementen aus Deutschland ans Schweizer AKW Leibstadt ging, obsiegte der Betreiber der deutschen Brennelemente-Fabrik Lingen. Das Schweizer Atomkraftwerk darf nun vorerst weiter aus Deutschland beliefert werden. Die am Gerichtsverfahren als Beigeladene beteiligten Atomkraft-GegnerInnen sehen diese "vorhersehbare Niederlage" allerdings als Etappe in einer langfristig angelegten juristischen Auseinandersetzung.
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Atomenergie

Samstag, 13. Februar 2021

Geplantes Atommüll-Lager Würgassen
und Atom-Ministerin Svenja Schulze

Würgassen und Atom-Ministerin Svenja Schulze - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Berlin (Liz). Obwohl der Konflikt um das geplante Atommüll-Lager Würgassen in den Bundesländern NRW, Niedersachsen und Hessen zu den heiß diskutierten Themen gehört, konnte er bisher erfolgreich aus der Bundespolitik herausgehalten werden. Bundes-Atom-Ministerin Svenja Schulze kann es sich daher weiter leisten, bei diesem Thema in der Deckung zu bleiben.
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Klima

Donnerstag, 4. Februar 2021

Klimakatastrophe Fleischkonsum
UN-Studie weist zerstörerische Wirkung nach

Schlachthaus - Foto: Jai79 - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
New York (LiZ). Eine am 3. Februar veröffentlichte UN-Studie weist nach, daß der heute in den Industrienationen übliche Fleischkonsum und die industrielle Landwirtschaft ein globales Zerstörungswerk anrichten. In den vergangenen 50 Jahren erreichte dieses Zerstörungswerk demnach ein nie zuvor erreichtes Ausmaß. Die fortschreitende Artenvernichtung und rund 30 Prozent der von Menschen gemachten Treibhausgasemissionen seien hierauf zurückzuführen. Die Menschheit müsse ihre Ernährung von tierischen auf pflanzliche Eiweißträger umstellen.
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Klima

Dienstag, 26. Januar 2021

Globaler Eisverlust
Meeresspiegel steigt immer schneller

Freiheitsstatue versinkt im Meer - Collage: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Leeds (LiZ). Infolge der menschen­gemachten Klima-Krise schmilzt immer mehr polares und Gletscher-Eis. Der Meeresspiegel steigt immer schneller. Laut einer neuen wissenschaftlichen Untersuchung an der britischen Universität Leeds ist bis Ende dieses Jahrhunderts mit einem Anstieg um mindestens einen Meter zu rechnen.
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Atomenergie

Sonntag, 17. Januar 2021

Skandal in Frankreich
Gesetzesvorhaben soll radioaktive Kochtöpfe erlauben

radioaktiver Kochtopf - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Paris (LiZ). Bislang war die rechtliche Situation in Frankreich in dieser Hinsicht besser als in Deutschland: Radioaktives Metall aus dem Abriß von Atomkraftwerken durfte nicht ins Metall-Recycling eingeschleust wer­den. Es gab kein "Freimessen" von Atom-Müll wie in Deutschland. Doch nun plant die französische Regierung, die Herstellung von Alltags­gegenständen aus dem Recycling von "sehr schwach radioaktiven Metallen" zuzulassen. Das französische Netzwerk Atom-Ausstieg (Réseau Sortir du Nucléaire) alarmiert die Öffentlichkeit über den Skandal.
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Atomenergie

Dienstag, 12. Januar 2021

Strafanzeige gegen illegalen Brennelemente-Transport
von Lingen ins Schweizer AKW Leibstadt

Brennelemente-Export Lingen - Leibstadt - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Freiburg (LiZ). Sowohl in Norddeutschland als auch im Südwesten haben sich Atomkraft-GegnerInnen zusammen­geschlossen, um den Export von Brennelementen aus dem niedersächsischen Lingen an ausländische Atomkraftwerke juristisch zu stoppen. Der Hebel ist hierbei die erst in jüngster Zeit entdeckte Möglichkeit, gegen Export-Genehmigungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Widerspruch einzulegen. Ein solcher Widerspruch hat aufschiebende Wirkung. Doch obwohl ein gerichtliches Verfahren über einen dieser Widersprüche beim Verwaltungsgericht Frankfurt a. M. anhängig ist, ließ die Brennelemente-Fabrik Lingen am 14. und am 28. Dezember illegal weitere Transporte zum AKW Leibstadt durchführen. Als dies Anfang Januar publik wurde, reichten AtomkraftgegnerInnen umgehend Strafanzeige ein.     Weiter...

 

Atomenergie

Donnerstag, 7. Januar 2021

7 Giga-Becquerel für die USA
Neues im Skandal von Obrigheim

Wohin wurde der Reaktordruckbehäler-Deckel verschoben? - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Stuttgart (LiZ). Im Skandal um den klammheimlichen Transport des Reaktordruckbehälter-Deckels des stillgelegten baden-württem­bergischen AKW Obrigheim gibt es einige Neuigkeiten. Wir hatten erstmals am 24. September hierüber berichtet. Mit Hilfe einer Kleinen Anfrage der SPD-Landtags­abgeordneten Gabi Rolland kam zutage, daß die Radioaktivität dieses rund 66 Tonnen schweren Stahl-Deckels für das Jahr 2014 mit 7 Giga-Becquerel (GBq) angegeben wird. Das ist rund fünf mal so viel wie noch im Jahr 2013 offiziell mitgeteilt wurde. Wie stark versprödet der Stahl durch die Neutronenstrahlung war, läßt sich nicht mehr feststellen, denn längst wurde der Deckel eingeschmolzen.     Weiter...

 

Umwelt * Plastik * Müll

Dienstag, 5. Januar 2021

Mikroplastik im Acker
schädigt den Regenwurm

Plastik-Müll bei Sportplatz - Foto: Prof. Dr. Franz Brümmer
Berlin (LiZ). WissenschaftlerInnen stellten in einer weltweiten Untersuchung jetzt fest, daß der zunehmende Anteil an Mikroplastik in Ackerböden und Böden des Obst- und Gemüseanbaus das Leben von Bodenorganismen wie Regen­würmern, Käfern und Humus-Bakterien schädigt. Der winzige Plastikmüll gelangt aus Klärschlämmen, dem Einsatz von Folien in der Landwirtschaft und aus den Kunstrasen vieler Sportplätze auf die Felder.
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Energie-Wende * Erneuerbare Energien

Dienstag, 5. Januar 2021

Größte bifaciale Agro-Photovoltaik-Anlage Europas
in Donaueschingen fertiggestellt

Solarpark Donaueschingen - Foto: Next2Sun
Donaueschingen (LiZ). Kürzlich wurde der Solarpark Donaueschingen eröffnet - die bundesweit erste kommerzielle Agro-Photovoltaik-Anlage mit einem vertikalen bifacialen Agro-PV-Konzept.
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