Atomenergie * Restrisiko

Montag, 26. April 2021

Tschernobyl
35 Jahre Super-GAU

35. Jahrestag des Super-GAU von Tschernobyl - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Am 26. April 1986 explodierte Reaktorblock 4 des AKW Tschernobyl. Der radioaktive Fallout verseuchte weite Teile Europas. Noch heute wird in Pilzen und Wildschweinen in Deutschland Radioaktivität nachgewiesen, die häufig über den sogenannten Grenzwerten liegt.
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Atomenergie * Propaganda

Freitag, 23. April 2021

Hintergrundartikel
Der Fake-Begriff Wiederaufarbeitungsanlage
Wo gibt's denn sowas?

Fake: Bennstoffkreislauf - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Vertreter der Atomlobby und der frühere deutsche Atom-Minister Franz-Josef Strauß behaupteten in den 1980er-Jahren ernstlich in der Öffentlichkeit, es könne ein Recycling von Uran, ein "Brennstoff-Kreislauf" aufgebaut werden. Das Herzstück hierbei sollte eine angebliche Wiederauf­arbeitungsanlage bilden. Geplant war deren Bau in dem zu Bayern gehörenden Wackersdorf.
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Atomenergie * Medien

Freitag, 23. April 2021

'Badische Zeitung' verharmlost
Risiko im stillgelegten AKW Fessenheim

Fake-News in der 'Badischen Zeitung' - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Freiburg (LiZ). In einem Artikel vom 23. April in der ' Badische Zeitung' wird das Risiko, das durch die Aufbewahrung der abgebrannten Brennelemente in den beiden Naßlagern neben den Reaktor­gebäuden besteht, drastisch verharmlost. Nach wie vor besteht die Gefahr einer Kernschmelze und der Freisetzung von Radioaktivität in einem Ausmaß, das die Größenordnung der Hiroshima-Bombe um ein Vielfaches übertrifft.
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Atomenergie * Müll

Sonntag, 11. April 2021

Hintergrundartikel
Atom-Müll

Atom-Müll-Deponie - Foto: Franco Borghese - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Im allgemeinen wird in den Medien der Begriff Atom-Müll synonym mit den hochradioaktiven abgebrannten Brenn­elementen benutzt. Daher hier im Folgenden zunächst einmal einige Infos zu dieser Fraktion des in Deutschland produzierten ("deutschen") Atom-Mülls. Vorweg: Es wird sich Ende 2022 um rund 30.000 Kubikmeter hochradioaktivem Atom-Müll allein in Deutschland handeln. Rechnen wir den gesamten mittel- und schwach-radioaktiven Müll, der mit der Produktion von Strom in deutschen Atomkraftwerken verursacht wurde, hinzu, handelt es sich um ein Volumen von rund 300.000 Kubikmeter - also um das Zehnfache. Insgesamt muß mit 600.000 Kubikmeter Atom-Müll in Deutschland gerechnet werden.     Weiter...

 

Müll * Konsum * Umwelt

Freitag, 9. April 2021

Wirkungsloses Kreislaufwirtschaftsgesetz
Hat Ministerin Svenja Schulze versagt
oder agiert sie erfolgreich?

Müllberg, Garbage, Philippines - Foto: Wostemme - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Berlin (LiZ). Laut der offiziellen Zielsetzung soll das Kreislauf­wirtschaftsgesetz die Vernichtung neuwertiger Ware beenden. Als aufgedeckt wurde, daß in Europa jährlich 230 Millionen neuwertige Bekleidungsstücke geschreddert werden, reagierten Millionen Menschen mit Empörung. Diese Empörung mußte im Dienste großer Konzerne wie Amazon eingeschläfert werden. In diesem Sinne war "Umwelt"-Ministerin Svenja Schulze erfolgreich: Zwei Jahre nach der Ankündigung sind die Rechtsverordnungen noch nicht umgesetzt. Dies belegt eine 'Kontraste'-Recherche.     Weiter...

 

Umwelt * Wasser * Verkehr

Donnerstag, 8. April 2021

Deutsch-tschechisches Elbe-Abkommen
Es droht eine Fortsetzung
von 25 Jahren verfehlter Politik

Elbe - Foto: Tama66 - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Berlin/Prag (LiZ). Angesichts der bevorstehenden Unterzeichnung eines Regierungsabkommens zwischen Deutschland und Tschechien zur Schiffbarkeit der Elbe warnen deutsche und tschechische UmweltschützerInnen vor weiteren ökologischen Schäden und sinnlosen Infrastruktur-Ausgaben. Das Abkommen würde den Druck zum Ausbau des Flusses weiter erhöhen, obwohl Gütertransporte per Schiff rapide abgenommen haben und langanhaltende Dürreperioden der Elbe zunehmend zusetzen, kritisieren der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die tschechische Umweltorganisation Arnika. Mit dem Abkommen würde die verfehlte Elbe-Politik der vergangenen Jahrzehnte fortgesetzt.     Weiter...

 

Artenvernichtung

Donnerstag, 25. März 2021

Waldelefant: Die Ausrottung geht weiter
Einzelne positive Beispiele

Forest elephants (Loxodonta cyclotis) in the swamp Mbeli Bai - Foto: Thomas Breuer - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung 2.5 generisch
Bangui (LiZ). Die Zahl der afrikanischen Savannen- und der Wald-Elefanten nimmt dramatisch ab. Ihre vom Menschen betriebene Ausrottung läßt sich an der aktuellen Neufassung der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN ablesen. Von der IUCN wird der afrikanische Wald-Elefant (Loxodonta cyclotis) jetzt erstmals unter der Rubrik "Vom Aussterben bedroht" geführt - korrekt müßte es heißen: "Von der Ausrottung bedroht".
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Atomenergie

Freitag, 19. März 2021

Erneutes Desaster beim
AKW-Projekt Flamanville

EPR-Reaktor, AKW Flamanville - Foto: Françoise Palluel - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Paris (LiZ). Zu Baubeginn im August 2006 hieß es noch, das Vorzeige-Projekt eines "Europäischen Druckwasser-Reaktors" (EPR) am Standort des französischen AKW Flamanville werde für einen Fixpreis von 3,2 Milliarden Euro bis 2012 fertiggestellt. Zum siebten Mal muß nun die französische Kernkraft-Kirche das Datum verschieben. Zuletzt war von 2024 die Rede. Der Grund: Erneut wurden Abweichungen von den Qualitäts-Vorgaben entdeckt.
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Atomenergie

Mittwoch, 17. März 2021

Radioaktiver AKW-Abriß-Müll
für deutsche Hausmüll-Deponien

Franz Untersteller strahlt - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Stuttgart (LiZ). Die baden-württembergische "grün-schwarze" Landesregierung erhöht den Druck auf die Landkreise, um den Widerstand gegen die Aufnahme radioaktiven Mülls aus dem Abriß der stillgelegten Atomkraftwerke Obrigheim und Philippsburg zu brechen. Auch im Enzkreis empören sich die BürgerInnen drüber, daß ihnen "freigemessener" radioaktiver Schutt aus dem Abriß des AKW Philippsburg aufgezwungen wird. Deshalb hatten sich Kreistag und Verwaltungsspitze dagegen ausgesprochen, daß der strahlende Müll auf der Deponie Hamberg in Maulbronn abgeladen wird.
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Atomenergie

Donnerstag, 11. März 2021

Fukushima: 10 Jahre seit Beginn
des dreifachen Super-GAU

AKW Fukushima Daiichi, 12.03.2011 - Foto: Screenshot - gemeinfrei
Tokio (LiZ). Der dreifache Super-GAU von Fukushima ist noch lange nicht zu Ende. Zehntausende Menschen mußten ihre Heimat verlassen. Millionen Menschen wurden und werden seit Beginn der Katastrophe erhöhten Strahlendosen ausgesetzt. Um eine Olympiade ausgerechnet bei und in der Region Fukushima durchführen zu können, nimmt die japanische Regierung unzählige weitere Krebstote in unver­antwortbarer Weise in Kauf.
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Atomenergie

Sonntag, 7. März 2021

Fukushima - 10 Jahre Super-GAU
Demo für sofortigen Atom-Ausstieg

Demo am AKW Neckarwestheim, 7.03.2021 - Foto: Klaus Schramm - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Neckarwestheim (LiZ). Vor zehn Jahren, am 11. März 2011, ereignete sich im japanischen AKW Fukushima Daiichi ein dreifacher Super-GAU. Immer noch sind in Deutschland sechs Atomkraftwerke in Betrieb. Das hoch riskante AKW Neckarwestheim, in dem sich seit Jahren immer neue, gefährliche Risse bilden, soll - nach offiziellen Angaben - erst Ende 2022 stillgelegt werden.
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Klimakrise * Energie-Wende

Montag, 1. März 2021

Klima und Energie-Wende
Es gibt keinen Spielraum mehr

Der Ast auf dem wir sitzen - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Berlin (LiZ). Seit dem sogenannten Weltklima-Gipfel COP21 in Paris im Jahr 2015 schwirrt die seltsame Wortschöpfung vom "1,5-Grad-Ziel" durch die öffentlichen Debatten - so, als sei es wünschenswert, wenn die Erdatmosphäre bis bis zum Jahr 2100 (gerechnet vom Beginn der Industrialisierung um 1850) um 1,5 Grad aufgeheizt wird. Zugleich wurde der Eindruck vermittelt, es gäbe real ein Budget von x Milliarden Tonnen an Klimagasen, das die Menschheit in den kommenden Jahren noch ausstoßen dürfe.
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Umweltzerstörung * Landwirtschaft

Mittwoch, 24. Februar 2021

Wald-AIDS im Jahr 2020
Schlimmste Diagnose seit 36 Jahren

Schwarzwald - Foto: Klaus Schramm, Creative-Commons-Lizenz Nicht-Kommerziell 3.0
Berlin (LiZ). Noch nie zuvor war der deutsche Wald so krank wie im Jahr 2020. Dies muß nun sogar die von Kopf bis Fuß auf Leugnen eingestellte Bundes-Agrar-Ministerin Julia Klöckner bei der Vorlage der jährlichen "Waldzustandserhebung" angesichts der darin enthaltenen Zahlen eingestehen. Ausgeblendet bleibt von offizieller Seite jedoch - wie auch in Zeiten von "Rot-Grün" - der Hauptverursacher der sich schleichend verschlimmernden Katastrophe.
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Artenschutz

Samstag, 20. Februar 2021

Amphibienwanderung
Erdkröten in Gefahr

Erdkröten in Gefahr
Die milden Tages- und Nachttemperaturen locken derzeit zahlreiche Amphibien aus ihren Winter-Quartieren. Frösche, Kröten und Lurche wandern innerhalb weniger Regennächte bei Temperaturen um zehn Grad Celsius über weite Strecken zu Teichen oder Tümpeln, um dort ihren Laich abzulegen. Weil dabei die Überquerung einer Straße viele Minuten lang dauern kann und die Tiere in der Dämmerung schlecht erkannt werden, kommt es oft schon bei geringem Verkehrsaufkommen zu hohen Verlusten.
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Atomenergie

Donnerstag, 18. Februar 2021

"Modernisierung" à la Beznau
Pfusch erst nach fast 30 Jahren entdeckt

sicheres AKW Beznau - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Bern (LiZ). Reaktor I des Schweizer AKW Beznau ist bereits über 52 Jahre in Betrieb und damit der älteste weltweit. Von manchen Atomkraft-GegnerInnen wird das AKW polemisch als "Technik­museum" bezeichnet. Der Betreiber Axpo hingegen versicherte über all die Jahre immer wieder, das Atomkraftwerk mit Modernisierungs-Maßnahmen auf dem "neuesten technischen Stand" gehalten zu haben. Nun wurde publik, daß Pfusch an einer sicherheitsrelevanten Modernisierung fast 30 Jahre lang nicht entdeckt worden war.
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Atomenergie

Sonntag, 14. Februar 2021

Niederlage vor Verwaltungsgericht
BUND, IPPNW und Anti-Atom-Gruppe Freiburg
bereiten sich auf Klage vor

Wir machen den Weg frei, von Lingen nach Leibstadt - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Frankfurt a. M. (LiZ). Im Eilverfahren vor dem VG Frankfurt, in dem es um den Export von Brennelementen aus Deutschland ans Schweizer AKW Leibstadt ging, obsiegte der Betreiber der deutschen Brennelemente-Fabrik Lingen. Das Schweizer Atomkraftwerk darf nun vorerst weiter aus Deutschland beliefert werden. Die am Gerichtsverfahren als Beigeladene beteiligten Atomkraft-GegnerInnen sehen diese "vorhersehbare Niederlage" allerdings als Etappe in einer langfristig angelegten juristischen Auseinandersetzung.
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Atomenergie

Samstag, 13. Februar 2021

Geplantes Atommüll-Lager Würgassen
und Atom-Ministerin Svenja Schulze

Würgassen und Atom-Ministerin Svenja Schulze - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Berlin (Liz). Obwohl der Konflikt um das geplante Atommüll-Lager Würgassen in den Bundesländern NRW, Niedersachsen und Hessen zu den heiß diskutierten Themen gehört, konnte er bisher erfolgreich aus der Bundespolitik herausgehalten werden. Bundes-Atom-Ministerin Svenja Schulze kann es sich daher weiter leisten, bei diesem Thema in der Deckung zu bleiben.
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Klima

Donnerstag, 4. Februar 2021

Klimakatastrophe Fleischkonsum
UN-Studie weist zerstörerische Wirkung nach

Schlachthaus - Foto: Jai79 - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
New York (LiZ). Eine am 3. Februar veröffentlichte UN-Studie weist nach, daß der heute in den Industrienationen übliche Fleischkonsum und die industrielle Landwirtschaft ein globales Zerstörungswerk anrichten. In den vergangenen 50 Jahren erreichte dieses Zerstörungswerk demnach ein nie zuvor erreichtes Ausmaß. Die fortschreitende Artenvernichtung und rund 30 Prozent der von Menschen gemachten Treibhausgasemissionen seien hierauf zurückzuführen. Die Menschheit müsse ihre Ernährung von tierischen auf pflanzliche Eiweißträger umstellen.
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Klima

Dienstag, 26. Januar 2021

Globaler Eisverlust
Meeresspiegel steigt immer schneller

Freiheitsstatue versinkt im Meer - Collage: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Leeds (LiZ). Infolge der menschen­gemachten Klima-Krise schmilzt immer mehr polares und Gletscher-Eis. Der Meeresspiegel steigt immer schneller. Laut einer neuen wissenschaftlichen Untersuchung an der britischen Universität Leeds ist bis Ende dieses Jahrhunderts mit einem Anstieg um mindestens einen Meter zu rechnen.
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Atomenergie

Sonntag, 17. Januar 2021

Skandal in Frankreich
Gesetzesvorhaben soll radioaktive Kochtöpfe erlauben

radioaktiver Kochtopf - Leibstadt - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Paris (LiZ). Bislang war die rechtliche Situation in Frankreich in dieser Hinsicht besser als in Deutschland: Radioaktives Metall aus dem Abriß von Atomkraftwerken durfte nicht ins Metall-Recycling eingeschleust wer­den. Es gab kein "Freimessen" von Atom-Müll wie in Deutschland. Doch nun plant die französische Regierung, die Herstellung von Alltags­gegenständen aus dem Recycling von "sehr schwach radioaktiven Metallen" zuzulassen. Das französische Netzwerk Atom-Ausstieg (Réseau Sortir du Nucléaire) alarmiert die Öffentlichkeit über den Skandal.
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Atomenergie

Dienstag, 12. Januar 2021

Strafanzeige gegen illegalen Brennelemente-Transport
von Lingen ins Schweizer AKW Leibstadt

Brennelemente-Export Lingen - Leibstadt - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Freiburg (LiZ). Sowohl in Norddeutschland als auch im Südwesten haben sich Atomkraft-GegnerInnen zusammen­geschlossen, um den Export von Brennelementen aus dem niedersächsischen Lingen an ausländische Atomkraftwerke juristisch zu stoppen. Der Hebel ist hierbei die erst in jüngster Zeit entdeckte Möglichkeit, gegen Export-Genehmigungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Widerspruch einzulegen. Ein solcher Widerspruch hat aufschiebende Wirkung. Doch obwohl ein gerichtliches Verfahren über einen dieser Widersprüche beim Verwaltungsgericht Frankfurt a. M. anhängig ist, ließ die Brennelemente-Fabrik Lingen am 14. und am 28. Dezember illegal weitere Transporte zum AKW Leibstadt durchführen. Als dies Anfang Januar publik wurde, reichten AtomkraftgegnerInnen umgehend Strafanzeige ein.     Weiter...

 

Atomenergie

Donnerstag, 7. Januar 2021

7 Giga-Becquerel für die USA
Neues im Skandal von Obrigheim

Wohin wurde der Reaktordruckbehäler-Deckel verschoben? - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Stuttgart (LiZ). Im Skandal um den klammheimlichen Transport des Reaktordruckbehälter-Deckels des stillgelegten baden-württem­bergischen AKW Obrigheim gibt es einige Neuigkeiten. Wir hatten erstmals am 24. September hierüber berichtet. Mit Hilfe einer Kleinen Anfrage der SPD-Landtags­abgeordneten Gabi Rolland kam zutage, daß die Radioaktivität dieses rund 66 Tonnen schweren Stahl-Deckels für das Jahr 2014 mit 7 Giga-Becquerel (GBq) angegeben wird. Das ist rund fünf mal so viel wie noch im Jahr 2013 offiziell mitgeteilt wurde. Wie stark versprödet der Stahl durch die Neutronenstrahlung war, läßt sich nicht mehr feststellen, denn längst wurde der Deckel eingeschmolzen.     Weiter...

 

Umwelt * Plastik * Müll

Dienstag, 5. Januar 2021

Mikroplastik im Acker
schädigt den Regenwurm

Plastik-Müll bei Sportplatz - Foto: Prof. Dr. Franz Brümmer
Berlin (LiZ). WissenschaftlerInnen stellten in einer weltweiten Untersuchung jetzt fest, daß der zunehmende Anteil an Mikroplastik in Ackerböden und Böden des Obst- und Gemüseanbaus das Leben von Bodenorganismen wie Regen­würmern, Käfern und Humus-Bakterien schädigt. Der winzige Plastikmüll gelangt aus Klärschlämmen, dem Einsatz von Folien in der Landwirtschaft und aus den Kunstrasen vieler Sportplätze auf die Felder.
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Energie-Wende * Erneuerbare Energien

Dienstag, 5. Januar 2021

Größte bifaciale Agro-Photovoltaik-Anlage Europas
in Donaueschingen fertiggestellt

Solarpark Donaueschingen - Foto: Next2Sun
Donaueschingen (LiZ). Kürzlich wurde der Solarpark Donaueschingen eröffnet - die bundesweit erste kommerzielle Agro-Photovoltaik-Anlage mit einem vertikalen bifacialen Agro-PV-Konzept.
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