Artenschutz

Samstag, 20. Februar 2021

Amphibienwanderung
Erdkröten in Gefahr

Erdkröten in Gefahr
Die milden Tages- und Nachttemperaturen locken derzeit zahlreiche Amphibien aus ihren Winter-Quartieren. Frösche, Kröten und Lurche wandern innerhalb weniger Regennächte bei Temperaturen um zehn Grad Celsius über weite Strecken zu Teichen oder Tümpeln, um dort ihren Laich abzulegen. Weil dabei die Überquerung einer Straße viele Minuten lang dauern kann und die Tiere in der Dämmerung schlecht erkannt werden, kommt es oft schon bei geringem Verkehrsaufkommen zu hohen Verlusten.
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Atomenergie

Donnerstag, 18. Februar 2021

"Modernisierung" à la Beznau
Pfusch erst nach fast 30 Jahren entdeckt

sicheres AKW Beznau - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Bern (LiZ). Reaktor I des Schweizer AKW Beznau ist bereits über 52 Jahre in Betrieb und damit der älteste weltweit. Von manchen Atomkraft-GegnerInnen wird das AKW polemisch als "Technik­museum" bezeichnet. Der Betreiber Axpo hingegen versicherte über all die Jahre immer wieder, das Atomkraftwerk mit Modernisierungs-Maßnahmen auf dem "neuesten technischen Stand" gehalten zu haben. Nun wurde publik, daß Pfusch an einer sicherheitsrelevanten Modernisierung fast 30 Jahre lang nicht entdeckt worden war.
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Atomenergie

Sonntag, 14. Februar 2021

Niederlage vor Verwaltungsgericht
BUND, IPPNW und Anti-Atom-Gruppe Freiburg
bereiten sich auf Klage vor

Wir machen den Weg frei, von Lingen nach Leibstadt - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Frankfurt a. M. (LiZ). Im Eilverfahren vor dem VG Frankfurt, in dem es um den Export von Brennelementen aus Deutschland ans Schweizer AKW Leibstadt ging, obsiegte der Betreiber der deutschen Brennelemente-Fabrik Lingen. Das Schweizer Atomkraftwerk darf nun vorerst weiter aus Deutschland beliefert werden. Die am Gerichtsverfahren als Beigeladene beteiligten Atomkraft-GegnerInnen sehen diese "vorhersehbare Niederlage" allerdings als Etappe in einer langfristig angelegten juristischen Auseinandersetzung.
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Atomenergie

Samstag, 13. Februar 2021

Geplantes Atommüll-Lager Würgassen
und Atom-Ministerin Svenja Schulze

W├╝rgassen und Atom-Ministerin Svenja Schulze - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Berlin (Liz). Obwohl der Konflikt um das geplante Atommüll-Lager Würgassen in den Bundesländern NRW, Niedersachsen und Hessen zu den heiß diskutierten Themen gehört, konnte er bisher erfolgreich aus der Bundespolitik herausgehalten werden. Bundes-Atom-Ministerin Svenja Schulze kann es sich daher weiter leisten, bei diesem Thema in der Deckung zu bleiben.
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Klima

Donnerstag, 4. Februar 2021

Klimakatastrophe Fleischkonsum
UN-Studie weist zerstörerische Wirkung nach

Schlachthaus - Foto: Jai79 - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
New York (LiZ). Eine am 3. Februar veröffentlichte UN-Studie weist nach, daß der heute in den Industrienationen übliche Fleischkonsum und die industrielle Landwirtschaft ein globales Zerstörungswerk anrichten. In den vergangenen 50 Jahren erreichte dieses Zerstörungswerk demnach ein nie zuvor erreichtes Ausmaß. Die fortschreitende Artenvernichtung und rund 30 Prozent der von Menschen gemachten Treibhausgasemissionen seien hierauf zurückzuführen. Die Menschheit müsse ihre Ernährung von tierischen auf pflanzliche Eiweißträger umstellen.
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Klima

Dienstag, 26. Januar 2021

Globaler Eisverlust
Meeresspiegel steigt immer schneller

Freiheitsstatue versinkt im Meer - Collage: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Leeds (LiZ). Infolge der menschen­gemachten Klima-Krise schmilzt immer mehr polares und Gletscher-Eis. Der Meeresspiegel steigt immer schneller. Laut einer neuen wissenschaftlichen Untersuchung an der britischen Universität Leeds ist bis Ende dieses Jahrhunderts mit einem Anstieg um mindestens einen Meter zu rechnen.
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Atomenergie

Sonntag, 17. Januar 2021

Skandal in Frankreich
Gesetzesvorhaben soll radioaktive Kochtöpfe erlauben

radioaktiver Kochtopf - Leibstadt - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Paris (LiZ). Bislang war die rechtliche Situation in Frankreich in dieser Hinsicht besser als in Deutschland: Radioaktives Metall aus dem Abriß von Atomkraftwerken durfte nicht ins Metall-Recycling eingeschleust wer­den. Es gab kein "Freimessen" von Atom-Müll wie in Deutschland. Doch nun plant die französische Regierung, die Herstellung von Alltags­gegenständen aus dem Recycling von "sehr schwach radioaktiven Metallen" zuzulassen. Das französische Netzwerk Atom-Ausstieg (Réseau Sortir du Nucléaire) alarmiert die Öffentlichkeit über den Skandal.
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Atomenergie

Dienstag, 12. Januar 2021

Strafanzeige gegen illegalen Brennelemente-Transport
von Lingen ins Schweizer AKW Leibstadt

Brennelemente-Export Lingen - Leibstadt - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Freiburg (LiZ). Sowohl in Norddeutschland als auch im Südwesten haben sich Atomkraft-GegnerInnen zusammen­geschlossen, um den Export von Brennelementen aus dem niedersächsischen Lingen an ausländische Atomkraftwerke juristisch zu stoppen. Der Hebel ist hierbei die erst in jüngster Zeit entdeckte Möglichkeit, gegen Export-Genehmigungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Widerspruch einzulegen. Ein solcher Widerspruch hat aufschiebende Wirkung. Doch obwohl ein gerichtliches Verfahren über einen dieser Widersprüche beim Verwaltungsgericht Frankfurt a. M. anhängig ist, ließ die Brennelemente-Fabrik Lingen am 14. und am 28. Dezember illegal weitere Transporte zum AKW Leibstadt durchführen. Als dies Anfang Januar publik wurde, reichten AtomkraftgegnerInnen umgehend Strafanzeige ein.     Weiter...

 

Atomenergie

Donnerstag, 7. Januar 2021

7 Giga-Becquerel für die USA
Neues im Skandal von Obrigheim

Wohin wurde der Reaktordruckbehäler-Deckel verschoben? - Grafik: Samy - Creative-Commons-Lizenz Namensnennung Nicht-Kommerziell 3.0
Stuttgart (LiZ). Im Skandal um den klammheimlichen Transport des Reaktordruckbehälter-Deckels des stillgelegten baden-württem­bergischen AKW Obrigheim gibt es einige Neuigkeiten. Wir hatten erstmals am 24. September hierüber berichtet. Mit Hilfe einer Kleinen Anfrage der SPD-Landtags­abgeordneten Gabi Rolland kam zutage, daß die Radioaktivität dieses rund 66 Tonnen schweren Stahl-Deckels für das Jahr 2014 mit 7 Giga-Becquerel (GBq) angegeben wird. Das ist rund fünf mal so viel wie noch im Jahr 2013 offiziell mitgeteilt wurde. Wie stark versprödet der Stahl durch die Neutronenstrahlung war, läßt sich nicht mehr feststellen, denn längst wurde der Deckel eingeschmolzen.     Weiter...

 

Umwelt * Plastik * Müll

Dienstag, 5. Januar 2021

Mikroplastik im Acker
schädigt den Regenwurm

Plastik-Müll bei Sportplatz - Foto: Prof. Dr. Franz Brümmer
Berlin (LiZ). WissenschaftlerInnen stellten in einer weltweiten Untersuchung jetzt fest, daß der zunehmende Anteil an Mikroplastik in Ackerböden und Böden des Obst- und Gemüseanbaus das Leben von Bodenorganismen wie Regen­würmern, Käfern und Humus-Bakterien schädigt. Der winzige Plastikmüll gelangt aus Klärschlämmen, dem Einsatz von Folien in der Landwirtschaft und aus den Kunstrasen vieler Sportplätze auf die Felder.
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Energie-Wende * Erneuerbare Energien

Dienstag, 5. Januar 2021

Größte bifaciale Agro-Photovoltaik-Anlage Europas
in Donaueschingen fertiggestellt

Solarpark Donaueschingen - Foto: Next2Sun
Donaueschingen (LiZ). Kürzlich wurde der Solarpark Donaueschingen eröffnet - die bundesweit erste kommerzielle Agro-Photovoltaik-Anlage mit einem vertikalen bifacialen Agro-PV-Konzept.
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